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Schulstraßen

Seit einiger Zeit sind auch Schulstraßen im Gespräch für mehr Schulwegsicherheit.

Schulstraßen sind Straßen an Schulen, die temporär oder dauerhaft für den Durchgangsverkehr am Vor- und Nachmittag (je ca. 30 Minuten) gesperrt werden, um den Kindern einen sicheren und entspannten Schulweg zu ermöglichen. Sie sind auch ein Instrument, dem gefährlichen, allmorgendlichen Parken und Rangieren der Elterntaxis Einhalt zu gebieten.

Die Stadt Wien gilt als Vorreiterin für die Installation von temporären Schulstraßen, auch in den Niederlanden gibt es sie schon länger. In Paris wurden gar dauerhaft Straßen an Schulen zum sicheren Aufenthaltsort für Kinder umgewidmet.

Nachdem in Köln erfolgreich Schulstraßen-Versuche ausgewertet wurden, gab Nordrhein-Westfalen (NRW) als erstes Bundesland einen Erlass zur Einrichtung von Schulstraßen heraus.

In Hamburg hat sich u. a. die Grundschule Wespenlohstraße bereits auf den Weg gemacht, eine Schulstraße einzurichten.

Unsere bisherigen Aktivitäten dazu:

Fuss e.V. unterstützte im Sommer 2024 gemeinsam mit dem Aktionsbündnis kiddical-mass, dem VCD, Parents for future, ADFC u.a. die Petition zur Einrichtung von Schulstraßen. In der Koalitionsvereinbarung des Senats sollte die Einrichtung von Schulstraßen vorangetrieben werden. 

Momentaner Stand ist, dass an ausgewählten Schulen die Einrichtung einer Schulstraße vorangetrieben wird, um die gemachten Erfahrungen zu evaluieren und weitere Schulstraßen etablieren zu können. Für folgende fünf Standorte werden erste Umsetzungsmöglichkeiten geprüft:

  • Bezirk Altona: Grundschule Wesperloh 
  • Bezirk Eimsbüttel: Benachbarte Grundschulen Vizelinstraße und Döhrnstraße 
  • Bezirk Hamburg-Nord: Grundschule Knauerstraße und Adolph-Schönfelder-Schule (Standort Brucknerstraße)
Dokumentenübergabe
Kinder zeigen ihre Poster

Eindrücke von der Petitionsübergabe

am 29. September 2024 – Fuss e.V., HH

Kinder präsentieren Plakate