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Konflikte bei Radwegen auf Gehwegen

An Ampeln fühlen sich die Radfahrer*innen nicht an die Ampelschaltung für den Fahrverkehr gebunden und behindern und gefährden die querenden Fußgänger*innen. 

Optimal wäre die „Berliner Lösung“ (Radverkehr wird vom Radweg im Kreuzungsbereich auf der Fahrbahn geführt). Leider wird in Hamburg noch immer häufig das Gegenteil gebaut und der Radverkehr wird vom Radfahrstreifen im Kreuzungsbereich auf einen Hochbordradweg geführt. 

Radler auf Radweg zwischen Gehweg und Ampelwarteplatz

Eine andere Lösung wäre ein Zebrastreifen auf dem Radweg.

Verschärft gibt es dieses Problem an Querungsstellen, die nicht an einer Kreuzung sind. Hier sind die Radelnden meistens noch schneller unterwegs und behindern und gefährden die querenden Fußgänger*innen. Ähnlich ist die Konfliktsituation an Bushaltestellen. Hier drängt auch der HVV auf eine Lösung.

Am Zugang zur Bushaltestelle ist ein Zebrastreifen über dem Radweg aufgebracht

Wir haben dieses Problem auch mehrmals bei Gesprächen thematisiert und konnten den Verkehrssenator davon überzeugen, dass hier wirklich etwas geändert werden muss.

Und nun gibt es tatsächlich einen Verkehrsversuch!

Vor allem am Langenhorner Markt wurden Zebrastreifen auf Radwegen an den Bushaltestellen und den Ampelquerungen angebracht. Dabei ist leider keine Lösung für Bushaltestellen, an denen der Radweg durch die Haltestelle führt. Wir hoffen dass es auch dafür bald eine Lösung gibt

Unsere bisherigen Aktivitäten dazu:

Wir haben im April 2023 den Innen- und den Verkehrssenator angeschrieben

Eine Antwort erhielten wir am 7.7.23 aus der Verkehrsbehörde. 

Zebrastreifen auf dem Radweg bei der Querung vor Ampel