Termine
Unser Stammtisch findet am ersten Montag jedes Monats statt:
um 17 Uhr
im Restaurant „Süden“,
Alfred-Döblin-Platz 1,
Freiburg-Vauban.
Die nächsten Termine 2026:
- 7. September
- 5. Oktober
- 2. November
- 7. Dezember

Unser Stammtisch findet am ersten Montag jedes Monats statt:
um 17 Uhr
im Restaurant „Süden“,
Alfred-Döblin-Platz 1,
Freiburg-Vauban.
Die nächsten Termine 2026:
freiburg@fuss-ev.de
Christoph Kranich,
Ursula Elisabeth Müller
Freiburg gilt als innovative Fußgänger- und Fahrradstadt. Da ist zwar was dran — hier werden 79 Prozent der Wege im innerstädtischen Verkehr zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn (ÖPNV) zurückgelegt –, aber im Alltag in der Stadt fällt dann auf, dass Fuß- und Radwege dieser Nutzerdichte gar nicht gewachsen sind.
Verbände der Autofahrenden haben in Deutschland Millionen Mitglieder, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat hunderttausende, Zu-Fuß-Gehende haben den FUSS e.V. mit gerade einmal gut tausend Mitgliedern.
Das muss sich ändern! Denn das Zu-Fuß-Gehen ist doch die Basis jeglichen Verkehrs. Alle gehen auch einmal zu Fuß, mindestens vom Haus zum Auto oder Fahrrad und vom Parkplatz zum Ziel, Arbeitsplatz, Einkauf oder Oper. Und viele Menschen können gar nicht anders: Wer mit einer Einschränkung (Geh-, Seh- oder anderer Behinderung) lebt oder wer einen Kinderwagen schiebt, braucht besonders sichere und gut begehbare Fußwege, braucht vielleicht mehr als andere Menschen Plätze zum Ausruhen, Bänke zum Luftholen…
Setzen Sie sich mit uns für den Fußverkehr ein. Die Ortsgruppe Freiburg-Südbaden ist noch neu und wartet auf weitere Mitstreiter:innen.
Wir haben viele Ziele und Anliegen, die mit wenig Aufwand zu erreichen sind. Und einige, die grundsätzliche Änderungen über Freiburg hinaus erfordern.
Zebrastreifen, Mittelinseln und Gehwegnasen erleichtern Zufußgehenden das Überqueren der Fahrbahn. Es braucht mehr davon!
Tempo 30 schafft nicht nur mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, sondern auch Ruhe. Es braucht flächendeckend Tempo 30 in Städten!
Fußverkehr ist Mobilität für alle. Sie sollte daher auch für alle barrierefrei zugänglich sein: für Alte, Blinde, Gehörlose und Menschen im Rollstuhl.
Kinder brauchen sichere Schulwege, Orte zum Spielen und interessante Wege, die sie dazu ermuntern, oft zu Fuß zu gehen.

Ich engagiere mich im FUSS e.V., weil ich ein Bewusstsein schaffen möchte für das Alltägliche. Schritt für Schritt, einen Fuß vor den anderen – das kann so viel Positives bewirken für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.“
Nora Olbrisch - Aktivistin bei FUSS e.V.

Barrierefreiheit ist eine Frage des politischen Willens. Deswegen ist FUSS e.V. so wichtig. Unser Land braucht eine starke Lobby für sichere und bequeme Wege zu Fuß, denn Mobilität ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe.“
Raúl Krauthausen - Inklusions-Aktivist

Ich bin Mitglied im FUSS e.V., weil ich mich dafür einsetzen möchte, den öffentlichen Raum für alle Menschen sicher und attraktiv zu gestalten. Das ist für mich ein Beitrag zum sozialen Leben in der Stadt.“
Anne Grose - Mitglied im FUSS e.V.
