Medienecho

Erfreulicherweise wurde unsere Präsenz in der Mecklenburgstraße auch medial aufgegriffen. Auf schwerin.news wurde unter der Überschrift „Wer zu Fuß geht, hat das Nachsehen“ am 31. Juli 2025 über unsere Aktionstage berichtet.

Mit unseren Aktionstagen wollen wir zuerst Aufmerksamkeit auf FUSS e.V. und unsere Schweriner Stadtgruppe richten. Zugleich erhoffen wir uns eine direkte Beeinflussung in Richtung auf das erwünschte Ziel: das Gehen in Schwerin attraktiver zu machen, indem Störungen durch Räder und Scooter reduziert werden.

Dafür ist es im ersten Schritt essentiell, dass die Regeln gekannt werden, die sich hinter dem Verkehrszeichen 1022-10 verbergen. Mit diesem Zeichen wurden zahlreiche Gehwege in Schwerin für Fahrräder freigegeben.

Kennen Sie diese Regeln? Nämlich erstens, dass auf freigegebenen Gehwegen dennoch nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Es ist also eine Freigabe für den sogenannten Langsamverkehr. Zweitens, dass die Fußgänger trotz Freigabe der Gehwege für den Radverkehr durchgängig den Vorrang (sozusagen „Vorfahrt“) behalten. Das stellt klar, dass es regelwidrig ist, sich auf dem Gehweg den Weg gewissermaßen „frei zu klingeln“!

Da viele Fußgänger auch mit dem Rad unterwegs sind, erhoffen wir uns durch das Verteilen unserer Handzettel auch eine positive Wirkung dadurch, dass sich die Regeln etwas weiter herumsprechen. Das ist zugegeben nur der erste Schritt, denn ob gekannte Regeln auch eingehalten werden, steht auf einem anderen Blatt. Aber um sie einhalten zu können, muss man sie zunächst einmal kennen!

08.08.25