Die „Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030“ beinhaltet die Gründung einer Landesinitiative „Stadt zu Fuß“ sowie die „Unterstützung von Strategien für eine Stärkung …des Fußverkehrs.“ FUSS e.V. hat diese Aussagen aufgegriffen und versucht sie mit Leben zu füllen, vgl. die folgenden Aktivitäten. Ziel ist die Schaffung eines kleinen Städtenetzes zur Verbesserung der Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger in den Städten Brandenburgs. Die Städte und Kreise müssen zum Mitmachen motiviert werden und dafür sind aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter vor Ort notwendig! (Kontakt)


Fußgänger in Frankfurt (Oder) (Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.)
Mobilitätsgesetz Brandenburg
Dem „Bündnis Verkehrswende Brandenburg jetzt!“ ist es gelungen, dass der Landtag im Februar 2024 als erstes Flächen-Bundesland in Deutschland ein „Mobilitätsgesetz des Landes Brandenburg (BbgMobG)“ beschlossen hat. Erreicht werden soll, dass der Autoverkehrsanteil am Gesamtverkehr von derzeit etwa 60 bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent gesenkt und der Verkehr bis 2050 in Brandenburg klimaneutral wird (Drucksache 7/3463). In dem vorangegangenen Dialogprozess wurde zwar der vom FUSS e.V. eingebrachte Absatz abgelehnt, das Gesetz enthält aber dennoch einen „Unterabschnitt 3 – Fußverkehr“ und kann insgesamt durchaus als Zielvorgabe für eine umwelt-, sozial- sowie klimaverträgliche Mobilität angesehen werden. Deshalb hat der FUSS e.V. Brandenburg die „Gemeinsame Erklärung zum Bündnis für Mobilität Brandenburg (BfMBB)“ im Februar 2026 mitunterzeichnet und sich damit verpflichtet, die Mobilitätswende mitzugestalten.
Innerörtliche Mobilität
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL Brandenburg) hat eine Umfrage in brandenburgischen Kommunen mit über 10.000 Einwohnern und bei weiteren Fachexperten u.a. dem FUSS e.V. Brandenburg in Auftrag gegeben, um eine Standortbestimmung und Handlungsempfehlungen zur Förderung einer umweltgerechten innerörtlichen Mobilität zu erarbeiten. Der Endbericht wurde im September 2022 veröffentlicht und sollte in die zukünftige Diskussion auf Landesebene aber auch gerade in den Kommunen einfließen. Wir haben die wesentlichen Aussagen zum Umweltverbund und die überschaubaren Hinweise zum Fußverkehr in Brandenburger Städten zusammengefasst.

Erreichbarkeit der Fußgängerzone in Kleinmachnow (Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.)
