Schwarze Schafe Aktion: Fahrradfahrende verdrängen Fußgänger
Ein Gehweg ist kein Radweg, sondern ein geschützter Raum für Menschen, die zu Fuß gehen. Darauf machte die Bezirksgruppe Friedrichshain-Kreuzberg am Samstagmittag, dem 31.10.2026, in der Hasenheide mit ihrer Aktion „Schwarze Schafe“ aufmerksam. „Schwarze Schafe“ – das sind die Radfahrenden, die sich auf dem Gehweg verhalten, als würden sie dort hingehören.
Am Eingang zum Volkspark Hasenheide wird der Konflikt zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden besonders deutlich. Obwohl das Radfahren auf diesem Gehweg verboten ist, nutzen ihn zahlreiche Radfahrende als Abkürzung. Dabei scheint es kaum eine Rolle zu spielen, ob gerade Familien mit Kindern, Menschen mit Hunden oder ältere Spaziergänger unterwegs sind.
Auf den Hinweis: „Hier ist Radfahren nicht erlaubt.“ war die häufigste Antwort: „Das habe ich nicht gewusst“ oder „Ich fahre doch immer hier lang.“. Ein Gehwegraser meinte sogar, wir sollten ihm nicht den Weg versperren. Nur wenige Radelnde zeigten Verständnis. Ganz anders waren die Reaktionen der Spaziergänger, die schon lange unter den Fahrradrowdys leiden.
Mit der Aktion wirbt Fuss e.V. für mehr Respekt gegenüber zu Fuß Gehenden. Denn Gehwegradeln nervt und ist ein Sicherheitsrisiko für alle, die zu Fuss gehen. Die Botschaft ist klar: Radfahrende runter vom Gehweg!
06.11.26




