Was wir für einen sicheren Fußverkehr in Charlottenburg-Wilmersdorf erwarten
Vorrang für die Mehrheit im Berliner Verkehr
60 Prozent aller Wege in Berlin werden zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Wer wenig Verkehrsraum beansprucht, die Umwelt schont und andere nicht gefährdet, verdient besondere Förderung. Deshalb gilt: Vorrang für die Mehrheit im Berliner Verkehr!
Der FUSS e.V. Charlottenburg-Wilmersdorf erwartet von den Parteien, dass ihre Wahlprogramme ein eigenständiges Kapitel zum Fußverkehr enthalten. Darin sollen mindestens drei konkrete Maßnahmen und Projekte benannt werden, die den Fußverkehr in der
kommenden Wahlperiode sicherer und attraktiver machen.
Unsere zentralen Forderungen:
Verkehrssicherheit
- Tempo 30 vor sensiblen Bereichen ausweiten im übergeordneten Straßennetz
- Verkehrsberuhigte Zonen vor sensiblen Einrichtungen und Schulzonen schaffen
- Sichere Schul- und Spielwege gewährleisten – bestehende Maßnahmenplanungen endlich konsequent umsetzen
- Gehwege und Fahrbahnquerungen durchgängig sicher gestalten, gute Sichtbeziehungen an Kreuzungen und Einmündungen herstellen.
- Konflikte an Bushaltestellen mit Hochbordradwegen entschärfen.
Barrierefreiheit
- Barrieren auf öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen abbauen.
- Gute und sichere Wege zum ÖPNV mit Sitzgelegenheiten sowie Schutz vor Regen und Sonne
- Verpflichtung zum barrierefreien Ausbau des ÖPNV konsequent umsetzen – insbesondere bei Bushaltestellen
- Errichtung von Fahrradbügeln nicht auf dem Gehweg.
- Das Abstellen von Sharing-Zweirädern auf feste Stationen beschränken
Durchsetzung
- Einhaltung bestehender Regeln wirksam kontrollieren, Freihaltung von Gehwegen gem. der AV Geh- und Radwege
- Schwerpunkt der Überwachung auf sicherheitsrelevante Verstöße beim Parken legen (z. B. Eckenparker, eingeschränkte Sichtbeziehungen) – insbesondere vor Schulen und sensiblen Einrichtungen




