Teilerfolg in Linden: Radbügel werden vom Gehweg in den Seitenstreifen der Fahrbahn verlegt

Fußgänger*innen brauchen mehr Platz. Foto: Fuss e.V. Hannover
Die Ortsgruppe des FUSS e. V. hat den Stein ins Rollen gebracht. In der Stephanusstraße Linden-Mitte sollen die Gehwege mehr Platz für Zufußgehende bieten. Vor den Hausnummern 10 bis 14 sowie 7 bis 13 kommen die Radbügel auf die angrenzenden Parkflächen, die bislang von PKWs genutzt werden. Unbeschwert zu Fuß zu gehen, wird dadurch auf diesem stark frequentierten Abschnitt zwischen Lindener Markt und Gartenallee gefördert. Auf Initiative von FUSS e. V. haben die Grünen im Bezirksrat den Antrag eingebracht. Im Januar wurde er mehrheitlich positiv beschieden und soll von der Stadtverwaltung nun umgesetzt werden.
Nicht folgen wollte die Verwaltung dem Wunsch, ergänzend Bereiche für Querungen abzupollern, damit Zufußgehende leichter die Straßenseite wechseln können.
Und ein bisschen Geduld braucht es bis zur Umsetzung. Denn bevor das Versetzen der Radbügel beginnt, will enercity noch Standorte für neu zu installierende Ladesäulen festlegen.
Siehe auch auf punkt-linden.de den Beitrag Stephanusstraße: Weitreichende Änderungen – Einbahnstraße kommt, Parkplätze entfallen vom 1. Juli 2026.

