Fachkundige Mitarbeit, gute Beispiele nennen, Spenden für Beratung aktiver Bürger/innen und Kommunen

Gerade in den Innenstädten mit Blockrand-Bebauung ist es ein großes Problem: Man tritt aus der Haustür und kann evtl. noch sich den Weg bis zur nächsten Kreuzung bahnen, um dort über die Fahrbahn zu kommen – wenn nicht auch noch dort die Ecken zugeparkt sind. Aber eigentlich wollen Fußgängerinnen und Fußgänger z.B. „nur“ direkt zum Kiosk gegenüber ihrem Haus gelangen.

Insbesondere in Quartieren mit Altbauten, aber auch in manchen Neubaugebieten, gibt es wenige Einfahrten für Kfz. Das war einfach nicht vorgesehen bei der Entstehung des Viertels und das ist auch im Prinzip gut so. Leider sind jetzt jedoch die Fahrbahnränder Stoßstange an Stoßstange zugeparkt. Müllabfuhr, Feuerwehr und Krankentransporte haben es schwer, mit ihren jeweiligen Utensilien zur Haustür vorzudringen. Und selbst zu Fuß ist ein Durchkommen nicht leicht und eher etwas für sportliche Leute.

Wir wollen mit „Gerechte Wohnstraßen“ eine Kampagne durchführen, uns mit Feuerwehr, Müllabfuhr und Krankentransporten verbünden und Kommunen davon überzeugen, dass es einen „ewigen Durchlass“ vor jedem Haus geben muss. Das können z.B. zwei Meter Durchlassbreite sein, die mit quer zum Parkstreifen montierten Fahrradbügeln gegen das Zuparken gesichert werden. Das schlüge z.B. zwei Fliegen mit einer Klappe: Mehr Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr und weniger abgestellte Räder auf dem Gehweg.

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