Vorrang des Fußverkehrs im Grüneburgpark und anderen Grünanlagen

Die Ortsgruppe Rhein-Main des FUSS e.V. will das Gehen in Grünanlagen angenehmer machen.

Zwar räumt die Grünanlagenodnung der Stadt dem Fußverkehr Vorrang ein, parallel dazu hat sie jedoch im Grüneburgpark Schilder aufgestellt, die den Radverkehr zur Rücksichtnahme gegenüber zu Fuß Gehenden aufrufen. Das gefällt uns nicht.

 

Unsere Presseinformation:

Vorrang des Fußverkehrs im Grüneburgpark und anderen Grünanlagen

Die AG Fußverkehr lehnt die zum Teil bereits aufgestellten Hinweisschilder, die um gegenseitige Rücksichtnahme bitten, ab.

Grünanlagen dienen der Naherholung, zu Fuß Gehende genießen hier Vorrang, dies ist auch der Grünanlagensatzung der Stadt Frankfurt a.M. zu entnehmen. Die AG fordert den Magistrat auf, an den Einfahrten gut sichtbare Hinweisschilder aufzustellen, die auf den Vorrang des Fußverkehrs hinweisen.

In Zeiten des Klimawandels sorgen Grünflächen dafür, dass unsere Städte lebenswert bleiben, sie dienen der Entspannung, dem Sport und Spiel. Diese Flächen müssen dem Fußverkehr vorbehalten sein. Nur einzelne Wege in größeren Parks dürfen für den Radverkehr freigegeben werden, das Fahren muss im Schritttempo erfolgen.

Am Rand von Grünflächen ist eine ausreichende Zahl von Fahrradbügeln aufzustellen.

Wir sprechen uns gegen die diskutierte Verlegung von Natursteinpflaster auf Wegen aus, die das Fahrradfahren unangenehmer machen. Solch ein Pflaster ist nicht barrierefrei.

 

03.08.25