Der neue Bußgeldkatalog bietet Chancen, zugeparkte Gehwege wieder ihrem Zweck zuzuführen. Welche Regeln hier gelten und wie eng der Rahmen für legales Parken ist, dokumentieren wir auf 50 Seiten zum Gehwegparken.

 Falschparken auf Gehwegen ist kein Kavaliersdelikt mehr: Im neuen Bußgeldkatalog sind die Geldsummen drastisch erhöht und es drohen Punkte in Flensburg. Wo Autobesitzer den Menschen zu Fuß  Schutz- und Verkehrsraum nehmen, dürfen Polizei und Ordnungsämter viel seltener ein Auge zudrücken als bisher. Hierzu und zu vielen anderen Themen rund ums Gehweg-Parken informiert unsere neue Broschüre.

Mit dem neuen Bußgeldkatalog ist verbotenes Parken auf Gehwegen rechtlich ein schwerer Verkehrsverstoß geworden. Bei Überschreiten einer Stunde oder bei Behinderung des Fußverkehrs wird ein Bußgeld von mindestens 70 Euro fällig und zusätzlich ein Punkt in Flensburg eingetragen. Nach der Rechtsprechung wird schon dann behindert, wenn Fußgänger nicht mehr nebeneinander gehen oder sich störungsfrei begegnen können.

Zu den rechtlichen Regelungen und Möglichkeiten beim Gehweg-Parken bestehen teils erhebliche Wissenslücken - nicht nur bei Menschen, die zu Fuß oder im Auto unterwegs sind, sondern auch in Verwaltung und Politik. Die Broschüre stellt ausführlich dar, wo das Parken auf Gehwegen leider erlaubt und wo es verboten ist, undwas Verstöße kosten. Viele Kommunen geben bisher Teile von Gehwegen zum Parken frei, auch wenn sie das gar nicht dürfen. Dazu werden die einschlägigen Vorschriften allgemeinverständlich erklärt und relevante Gerichtsurteile zitiert. Außerdem zeigen wir Lösungswege, wie "Parkdruck" auch auf legale Weise gemindert werden kann.

Einen Beitrag zum Thema in mobilogisch gibt es hier, die Broschüre „Parken auf Gehwegen“ hier.