Projekte

Wir stellen Ihnen hier unsere Projekte vor, von denen wir einige zusammen mit unserer Partnerorganisation UMKEHR e.V. - Informations- und Beratungsbüro für Verkehr und Umwelt durchführen. Wir hoffen, Sie finden darunter eines, bei dem Sie mitwirken können und möchten. Wir freuen uns über Ideen, Hinweise, materielle oder finanzielle Unterstützungen und Mitarbeit.

Besonders möchten wir Sie auf unsere aktuellen Projekte aufmerksam machen. Eine kurze Projektvorstellung als Flyer stellen wir Ihnen hier als als PDF-Datei zur Verfügung.

Spenden lohnen sich

Das seit Anfang 2007 gültige"Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" hat die Möglichkeiten zur Steuerabsetzung von Spenden an gemeinnützige Vereine wie den FUSS e.V. erheblich ausgeweitet. Spenden können seitdem bis zu einem Anteil von 20% des "Gesamtbetrags der Einkünfte" (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer abgesetzt werdenn (früher nur 5%). Das heißt: Sie können (uns) viermal so viel spenden wie früher!

 

Bisherige und geplante FUSS e.V. - Projekte:

 

Die 100-Prozent-Randgruppe strebt in die Mitte

„Fußgängerinnen und Fußgänger sind die 100-Prozent-Randgruppe im Verkehr“, sagt Arndt Schwab, Bundesvorsitzender des Fachverbands Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. „Fast alle Menschen gehen; im Schnitt legt jeder in Deutschland pro Jahr eine Strecke wie von Dresden nach Frankfurt am Main zurück. Und in großen Städten sind die Menschen öfter zu Fuß unterwegs als hinterm Steuer, in Bus und Bahn oder auf dem Rad.“  Doch in Politik und Planung sei das oft noch nicht angekommen: „Alle gucken auf Fahrzeuge – und vernachlässigen die natürlichste Fortbewegung.“

Das will FUSS e.V. ändern. In seiner neuen Kampagne „Rettet den Gehweg“ setzt sich der Verband gegen Falschparker und Radfahrer, das Wuchern der Kneipentische und der Werbeschilder auf  Bürgersteigen ein. „Da bleibt oft nur ein handtuchschmaler Streifen“, klagt Pressesprecher Roland Stimpel. „Insgesamt muss ein Gehweg mindestens 2,50 Meter breit sein, damit Menschen mit Einkaufstaschen, Kinderwagen oder in Rollstühlen gut aneinander vorbeikommen.“ Dieses Maß hat die Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) schon vor vielen Jahren für Bürgersteige an Tempo-50-Straßen ermittelt.

Für FUSS e.V. ist der Gehweg innerorts „als Verkehrsinfrastruktur mindestens so wichtig wie Bus und Bahn“. Darum lohne es zu überlegen, ob nicht die Strafen für Gehweg-Schwarznutzung deutlich höher sein müssen als heute. „Schwarzfahren kostet heute 60 Euro; das verbotenen Parken und Radfahren auf dem Gehweg nur einen Bruchteil“, sagt Stimpel. „Da wären 60 Euro jedenfalls angemessener als beim fehlenden Fahrschein. Und das wäre es immer noch viel billiger als zum Beispiel in Frankreich, wo Fußgänger-Behinderung durch Falschparker und Gehwegradler rigoros mit 135 Euro bestraft werden. Darum passiert das dort viel seltener als bei uns.“

Auf Fahrbahnen fordert FUSS e.V. sichere und bequeme Übergänge in hoher Anzahl sowie  in Orten Tempo 30 als Regel, d.h.  Tempo 50 nur als Ausnahme. „Fährt ein Auto einen Fußgänger mit 50 an, dann ist die Todeswahrscheinlichkeit mehr als viermal so hoch wie bei 30“, erklärt Arndt Schwab. „Und Tempo 30 macht auch den Radverkehr sicherer und attraktiver.  Wir sind uns einig mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), dass Fußgänger und Radfahrer innerorts auf getrennten Wegen sicher und komfortabel unterwegs sein sollen.“

FUSS e.V. ist Fachverband und Lobby für den  Fußverkehr und Dach entsprechender lokaler Initiativen.  Der Verein vernetzt und berät Experten, Bürger, Städte, etwa mit dem kürzlich erschienenen, vom Umweltbundesamt finanzierten Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrs-Strategie.“ Inzwischen gibt es in sieben Städten Ortsgruppen; das soll stark erweitert werden. Lokal sehen wir das größte Potenzial zu einer breiteren Basis. Mitglieder des Bundesverbands versuchen in den kommenden Jahren in möglichst vielen Städten und Stadtbezirken die Bildung von Ortsgruppen anzuregen. Ein Weg dazu kann der „Runde Tisch Fußverkehr“ sein: Zu ihm werden Vertreter von Eltern und Kindern, Senioren, Behinderten sowie örtliche Umweltgruppen eingeladen,  dazu partnerschaftlich orientierten Radfahrer, nicht zuletzt Stadt und Polizei.


Was in Deutschland geht

Leistung

Durchschnittlicher Fußweg pro Tag und Bürger: 1,3 km. Im Jahr: 425 km

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Anteil der Verkehrsmittel
an allen Wegen im Stadtverkehr in den beiden größten Städten (in %)

 

Berlin

Hamburg

Fuß

27

27

Bus und Bahn

25

22

Kfz (Auto/Motorrad/Moped)
als Fahrer

23

26

Fahrrad

15

15

Kfz als Passagier

10

10


Quelle: Bundesministerium für Verkehr/infas: Mobilität in Deutschland 2017. Ohne Fußwege zu und von Haltestellen und Parkplätzen, nur Bewohner

 

Wegelängen in deutschen Städten  der kurzen und langen Wege)

bis 1 km

23 %

1 bis 3 km

26 %

3 bis 5 km

16 %

Über 5 km

35 %


Quelle: Socialdata München

Unfälle

Getötete Fußgänger 2017: 483  

Todeswahrscheinlichkeit eines Fußgängers beim Aufprall

bei Autotempo 50

39 %

bei Autotempo 30

8 %


Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Österreich

Gesundheit

Nach einer internationalen Langzeit-Vergleichsstudie mit 300.000 Teilnehmern verlängern 20 Minuten zusätzliches Gehen über einen Zeitraum von gut zwölf Jahren die Lebenserwartung um etwa 8,5 Monate. Bewegung zu Fuß ist damit bestens investierte Zeit: Wer 20 Minuten geht, gewinnt 80 Minuten Lebenserwartung.

Quelle: Ärzte-Zeitung

      

Mobilitätsgesetz: Unverbindlich, glanzlos und sehr langsam

Als erstes deutsches Bundesland gibt sich Berlin ein Mobilitätsgesetz, zu dem der Senat schreibt: „Dem Umweltverbund von Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV kommt dabei eine besondere Rolle zu, weil er sehr effizient bei den benötigten Flächen ist.“ Erster Baustein ist das im Juni verabschiedete Radgesetz; die Bausteine zum Fußverkehr werden derzeit beraten. Wir begrüßen, dass auch die größte Verkehrsteilnehmer-Gruppe endlich im Fokus ist.

FUSS e.V. hat aber noch Kritikpunkte am bisherigen Ergebnis:

  • Der Entwurf vermeidet nachprüfbare qualitativ und quantitative Ziele mit Fristsetzungen, wie es sie beim Radgesetz der Fall ist (z.B. bestimmte Infrastrukturen). Doch was passiert, wenn die Vorgaben nicht eingehalten werden? Wir meinen: Dieser Umstand, dass Ziele schwer zu erreichen sind, sollte nicht dazu dienen, sich gar keine Ziele zu setzen. Lediglich ein bisschen besser zu verwalten als bislang ist keine Lösung.
  • Das Eckpunktepapier enthält keine „Leuchttürme“, keine Projekte, die die Bewohner und Gäste mitreißen können mit der Botschaft „Es läuft in Berlin“. Ein Teilnehmer des Beirats forderte „mehr Glamour“, FUSS würde für Berlin schon „Glimmer“ genügen.
  • Das Fußgesetz versucht einen neuen und richtigen Ansatz, in dem es die Bedingungen für den Fußverkehr und dessen untrennbaren Partner „Aufenthalt im öffentlichen Raum“ verbessern will. Die Senatsverwaltung will jedoch Bänke etc. bislang nur auf Plätzen verbessern. Aber Fußverkehr benötigt ein viel kleineres Maschennetz an Stellen, um zu kommunizieren, zu spielen und den Beinen eine Verschnaufpause zu gönnen. - Autofahrer und ihr „ruhender Verkehr“ werden ja auch nicht auf weit weg liegende Parkplätze verwiesen.
  • Die Verwaltung will sich zu viel Zeit nehmen, bis sie Verbesserungen konkret angeht. Jedes Gesetz benötigt Vorschriften für die ausführende Verwaltung, sonst kann diese nicht arbeiten. Nach den Vorstellungen des Senats sollen diese Vorschriften, genannt „Fußverkehrsplan“, aber erst vier Jahre nach Verabschiedung fertiggestellt sein. FUSS fordert mit den anderen Verbänden eine Umsetzung im Radlertempo: Zwei Jahre nach dem Inkrafttreten des Gesetzes soll die Verwaltung wissen, wo es langgeht.

Stand 10.10.2018

Mehr Info: Stefan Lieb, Geschäftsführer FUSS e.V., Tel. 030 – 492 74 73 und 0157 – 977 4190

 

Totenkopf statt grünem Pfeil

Der grüne Pfeil zum Rechtsabbiegen an Ampeln ist gefährlich, meist illegal angebracht und nutzlos. Das zeigen Fußgänger-Lobbyisten in einer neuen Studie

„Wo an einer Ampel ein grüner Abbiegepfeil hängt, sollte besser ein giftgrüner Totenkopf aufs Blechschild.“ So summiert Peter Struben seine Erkenntnisse aus 40 Jahren Grünpfeil-Praxis in Deutschland. „Der Grünpfeil ist gefährlich, oft illegal angebracht und untergräbt die Verkehrsmoral“, sagt der Grünpfeil-Experte des Fußgänger-Fachverbands FUSS e.V., der jetzt zusammen mit dem Fuss-Vorsitzenden Arndt Schwab eine neue Studie publiziert hat. „Drei Viertel der Pfeile dürfte nach den Vorschriften zu ihrem Anbringen gar nicht hängen. Und drei Viertel der Autofahrer brechen am Grünpfeil die Sicherheitsregeln. Das macht Grünpfeil-Ampeln zu chronischen und brandgefährlichen Unfallstellen.“

Wie schlampig und sogar rechtswidrig viele Städte vorgehen, zeigt schon 2015 ein Bericht der TU Dresden und der Unfallforschung der Versicherungen (UVD). In keiner der untersuchten 59 Städte waren alle Pfeile gemäß der gültigen RiLSA“-Richtlinie angebracht. 76 Prozent der Städte beachteten nicht alle Kriterien. Fast die Hälfte der Städte ignorierte die Sicherheitsanforderungen für Seh- oder Gehbehinderte, viele missachten bis heute den geforderten Schutz von Schulkindern und Radfahrern.

„So häufig, wie die Städte ihre Grünpfeil-Regeln brechen, tun das vor Ort die Autofahrer“,  stellt Peter Struben fest. „Ich habe schon an Ampeln gestanden, wo die Regeln fast im Sekundentakt gebrochen werden.“ Das gilt vor allem für die Vorschrift, bei grünem Pfeil, aber roter Ampel an der Linie vor dem Fußgänger-Überweg zu stoppen. „Durchfahren ohne Halt kostet theoretisch 70 Euro und einen Punkt in Flensburg“, weiß Peter Struben. „Aber das wird fast nie kontrolliert, und drei Viertel halten sich nicht dran.“ Der Forschungsbericht von 2015 hatte für für Deutschlands Grünpfeil-Hauptstadt Dresden eine Regelbrecher-Quote von 70 Prozent, für Köln sogar von 81 Prozent ermittelt.

Entsprechend gefährlich sind die Grünpfeil-Orte. Die Auswertung von 505 Kreuzungen und Einmündungen in fünf Städten ergibt: An jedem der 169 Grünpfeil-Orte gab es im Schnitt in drei Jahren 20 Unfälle; 1.033 Menschen wurden verletzt. An Ampeln ohne Blechpfeil gab es im Schnitt nur je 14 Unfälle. Struben schätzt: „Allein in Dresden kracht es wegen des Grünpfeils etwa viermal pro Woche.“ Fast immer trifft es Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer aus der Querstraße, die auf ihr Grün vertraut hatten. Die Gefahr potenziert sich, wenn der eine bei Rot rechts abbiegt und dann andere mitzieht, die glauben, auch sie hätten freie Fahrt. Manchmal werden auch die bestraft, die vor der roten Ampel zunächst korrekt anhalten: Grünpfeil-Raser rechnen nicht mit solch regeltreuen Verhalten und fahren von hinten auf.

Doch nicht wenige Autofahrer sind Grünpfeil-Fans, die sich Zeitgewinn und Spritsparen durch weniger Standzeit versprechen. Doch das geht oft an der nächsten Ampel wieder verloren. Die Studie von 2015 stellte „keine Einsparungen hinsichtlich der Reise- und Wartezeiten sowie der Haltzeitanteile bei Nutzung der Grünpfeil-Regelung fest“ und deshalb auch „keine Tendenz, wonach sich mit Nutzung der Grünpfeil-Regelung Vorteile hinsichtlich des Kraftstoffverbrauches ergeben.

Dagegen verlängern sich die Wege von Fußgängern und Radfahrern, wenn Autofahrer wegen des Grünpfeils deren Wege blockieren und sie aufs nächste Grün warten müssen.  Aus all dem folgern Peter Struben und Arndt Schwab: „Es gibt keine sicheren und sinnvollen Grünpfeile. Mindestens bei Fuß- und Radwegen müssen sie allesamt verschwinden.“ Struben kündigte an, die Bundesländer als Genehmigungsbehörden auf den Bruch von Vorschriften für das Anbringen hinzuweisen. „Wenn der Pfeil trotzdem hängen bleibt und etwas passiert, dann haften im Ernstfall die Planer persönlich.“

Ein gefährliches Erbe der DDR

Den Grünpfeil auf Blech führte 1978 die DDR ein, weil sie einfacher zu hängen und zu betreiben waren als elektrische Signale. Nach der Einheit erkoren ihn Freunde haltlosen Autoverkehrs zu einer der wenigen erhaltenswerden DDR-Errungenschaften. Zwar warnte im Dezember 1990 der gerade ins Amt gekommene Bundes-Verkehrsminister Günter Krause aufgrund seiner langjährigen Ost-Erfahrung: „Eine dauerhafte Beibehaltung dieser Regelung … kann aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht in Betracht kommen.“ Doch da politisch ein Symbol für die Anerkennung ostdeutscher Leistungen gefragt war, blieb er im Osten zunächst erhalten und kam 1994 in die gesamtdeutsche Straßenverkehrsordnung.

Experten und engagierte Bürger wie der FUSS-Gründer Bernd Herzog-Schlagk, Arndt Schwab und Peter Struben warnten schon damals vor dem Tabubruch, dass erstmals das Fahren bei Rot erlaubt wurde. Zwar gab es Kriterien für das Anbringen des Pfeils, etwa zum verlangten Sichtfeld an der Kreuzung, zur Regelung des Quer- und Radverkehrs, zu Abbiegespuren, Schulwegen und mehr. Doch diese waren und sind entweder untauglich oder wurden und werden nicht beachtet. ‚Es häuften sich Unfälle, bedrohliche Situationen und Behinderungen, weil Autos wegen des Grünpfeils Fußgänger-Überwege und Radwege blockierten. Auch zwei Verschärfungen der Kriterien und Richtlinien 2001 und 2003 halfen nicht.


Berlin, Halle, Solingen: Warten, bis es neunmal kracht

Ein typischer Ort der Grünpfeil-Misere in Berlin liegt am Ostbahnhof. Wo die Straße der Pariser Kommune, der Mühlendamm und der Stralauer Platz zusammenkommen, verstößt die Verkehrsverwaltung gleich gegen drei Grünpfeil-Regeln: Autofahrer haben nicht genug freie Sicht in die Querstraße. Es kann aus mehreren Spuren rechts abgebogen werden. Das führt zu wilden Manövern, wenn zum Beispiel Rechtsabbieger links andere überholen, die korrekt an der roten Ampel warten. Außerdem drohen oft Kollisionen mit Autofahrern, die auf der Querstraße regeltreu bei einem Leucht-Grünpfeil auf ihrem Weg zum Bahnhof wenden und nicht damit rechnen, dass plötzlich jemand aus der Querstraße mit „Rot“ kommt.

„Wer als Fahrer diesen grünen Pfeil nutzt, ist völlig überfordert“, hat Struben beobachtet. „Er muss fast gleichzeitig auf Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer aus sechs verschiedenen Richtungen achten. Zweimal kurz hintereinander überquert er Überwege, auf denen Fußgänger grün haben.“ Und Peter Struben zitiert den Polizeibericht einer Grünpfeil-Fahrt am 13.April 2018 mit schrecklichem Ende: „Ersten Ermittlungen zufolge war die 33-Jährige mit ihrem Ford auf der Straße der Pariser Kommune in Richtung Stralauer Platz unterwegs. Als sie, vermutlich bei Rot, rechts in die Mühlenstraße abbog, erfasste sie den 22-Jährigen, der bei Grün die Mühlenstraße überquert haben soll. Der Fußgänger erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen.“

Sechs Monate danach hängt der grüne Pfeil hier immer noch. Abgehängt wird er oft erst, wenn es zu spät ist: An der Merseburger Straße und am Glauchaer Platz in Halle (Saale) verschwand er erst, nachdem an beiden Kreuzungen Fußgänger bei Grün verletzt worden waren. Die Verkehrsbehörde im rheinischen Solingen rang sich an der Ritterstraße sogar erst nach neun Grünpfeil-Unfällen zum Abbau durch.

Grünpfeil für Radfahrer: Gefährlicher Unsinn – besser kurz schieben!

Einen eigenen Grünpfeil für Radfahrer prüft derzeit die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in einem Modellversuch in Köln, München und Bamberg. Auch sie sollen bei Rot erst halten, Fußgänger durchlassen, und sollen dann bei freiem Überweg nach rechts abbiegen dürfen. FUSS e.V. hält dieses Projekt für unsinnig und überflüssig. „Wenn heute 75 Prozent der Autofahrer die Stop-Regel am Grünpfeil brechen, würden das künftig fast 100 Prozent der Radfahrer tun. Wer zu Fuß über seine grüne Ampel geht, wird dann noch mehr gefährdet und behindert – vor allem Kinder, alte Leute, Geh- und Sehbehinderte.“

FUSS schlägt zur Beschleunigung des Radverkehrs eine simple Alternative vor: „Wer bei Rot recht rum will, kann einfach absteigen, sein Rad ein paar Meter über den Gehweg schieben und sich dann wieder in den Sattel schwingen. Das ist schon heute legal und stört bei rücksichtsvollem Gehen und Schieben keinen Fußgänger.“

 

Europäische Charta der Fußgänger

beschlossen zu Straßburg, den 12.Okt.1988

Das Europäische Parlament,

  1. in der Erwägung, daß den Problemen der städtischen Ballungsgebiete im 4. Aktionsprogramm der EG für den Bereich der Umwelt eine wachsende Bedeutung beigemessen wird; unter Hinweis darauf, daß der Schutz des Fußgängerverkehrs wirksam zum Wohlergehen der Bürger, zur Wiederaufwertung der Ballungsgebiete und zur Erhaltung der geschichtlichen und städtebaulichen Werte sowie der Umwelt beitragen kann,
  2. in der Erwägung, daß jeder einmal Fußgänger ist und der Fußgängerverkehr in Stadtgebieten einen erheblichen Anteil am Verkehrsaufkommen hat (zwischen 25 und 45%) und vor allem die schwächsten Verkehrsteilnehmer umfaßt (Kinder, ältere Menschen),
  3. in der Erwägung, daß Fußgänger in jeden 3. tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sind und daß fast die Hälfte der Todesfälle bei Kindern auf solche Unfälle zurückzuführen ist,
  4. in der Erwägung, daß die zahlreichen Verkehrsunfälle zum überwiegenden Teil auf zu schnelles Fahren zurückzuführen sind,
  5. in der Erwägung, daß die gesellschaftliche Ideologie ,,Priorität für den Autoverkehr auf allen Gebieten", die Stadtstruktur, den Straßenzustand und die Flut von Privatfahrzeugen die Bewegungsmöglichkeiten der Fußgänger einschränken und die schwächsten Verkehrsteilnehmer, insbesondere Behinderte und Schwerbehinderte, die einen erheblichen Teil der europ. Bevölkerung ausmachen, von der Nutzung der öffentlichen Verkehrswege ausschließen,
  6. in der Erwägung, daß der wachsende Anteil von älteren Menschen an der Bevölkerung das Problem des Schutzes der Fußgänger sowohl in quantitativer wie qualitativer Hinsicht verschärfen wird,
  7. in der Erwägung, daß in den Städten, vor allem in den historischen Stadtkernen und in Industriegebieten, die Fußgänger wegen der hohen Luftverschmutzung und Lärmbelastung untragbaren Fortbewegungsbedingungen ausgesetzt sind und daß die Kinder diejenigen Fußgänger sind, die den Autoabgasen, vor allem Blei, am stärksten ausgesetzt und von Gehörschäden und Schädigungen des vegetativen Nervensystems aufgrund ihrer Gestalt und ihrer physischen Anfälligkeit am stärksten bedroht sind,
  8. in der Erwägung, daß die Fußgängerzonen gegenüber den Bebauungsflächen und den Autoverkehrsstraßen lediglich als Restflächen betrachtet werden,
  9. in der Erwägung, daß mit Ausnahme weniger Länder Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit (Werbekampagnen, gesetzliche Maßnahmen, Erhaltung und Verbesserung der städtischen Infrastruktur) vorwiegend auf die Autofahrer ausgerichtet waren und daß in der Ausbildung und in Programmen zur Fahrschulausbildung kaum ein Verhalten gefördert wird, das den Fußgängern Rechnung trägt,
  10. in der Erwägung, daß immer mehr Bevölkerungsgruppen die Umstellung auf eine menschenwürdige und umweltfreundliche Verkehrsentwicklung für dringend erforderlich halten,
  11. ist der Auffassung, daß eine Politik zugunsten der Fußgänger den Angelpunkt für eine Politik darstellen muß, die darauf ausgerichtet ist, eine neue und menschlichere ,,Stadtmentalität" zu schaffen, weshalb sie zur grundlegenden Komponente der verkehrspolitischen, stadtplanerischen und baulichen Maßnahmen der Mitgliedsstaaten werden muß;
  12. verabschiedet zu diesem Zweck folgende Europäische Charta der Fußgänger:
  13. Der Fußgänger hat das Recht, in einer gesunden Umwelt zu leben und die öffentlichen Straßen und Plätze zu angemessenen Bedingungen für die Sicherheit seiner körperlichen und seelischen Gesundheit frei zu benutzen.
  14. Der Fußgänger hat das Recht, in Stadt- und Dorfzentren zu leben, die Menschen- und nicht autogerecht gestaltet sind und über Einrichtungen zu verfügen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad leicht erreichbar sind.

III. Kinder, ältere Menschen und Behinderte haben ein Anrecht darauf,daß die Stadt einen Ort der Sozialisierung darstellt und ihre ohnehin schwache Stellung nicht noch weiter untergraben wird.

  1. Behinderte haben ein Recht auf spezifische Maßnahmen, die ihnen jede nur irgendmögliche selbständige Mobilität gewähren, und zwar durch Anpassung der öffentliche Verkehrswege, verkehrstechnische Systeme und öffentliche Verkehrsmittel (Leitmarkierungen, Warnzeichen, akustische Signale, behindertengerechte Busse, Straßenbahnen und Züge).
  2. Der Fußgänger hat einerseits Anrecht auf möglichst ausgedehnte städtische Zonen, die ganz auf seine Bedürfnisse abgestellt sind und nicht bloße ,,Fußgängerinseln" darstellen, sondern sich in die allgemeine Struktur der Stadt harmonisch einfügen, und andererseits hat er Anspruch auf kurze, logische und sichere Wege, die miteinander verbunden und ihm allein vorbehalten sind.
  3. Der Fußgänger hat insbesondere Anspruch auf:
  4. a) die Einhaltung der von wissenschaftlicher Seite als tolerierbar angesehenen Normen für Abgase und Lärmentwicklung bei Kraftfahrzeugen;
  5. b) den allg. Einsatz umweltfreundlicher und leiser Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr;
  6. c) die Schaffung von grünen Lungen auch durch innerstädtische Aufforstung;
  7. d) Geschwindigkeitsbegrenzungen und eine strukturelle Neueinteilung der Straßen und Kreuzungen, um Fußgänger- und Fahrradverkehr wirksam zu schützen;
  8. e) ein Verbot der Werbung, die zu einer falschen und gefährlichen Nutzung von Kraftfahrzeugen auffordert;
  9. f) wirksame Signalanlagen, die auch für Blinde und Gehörlose wahrnehmbar sind;
  10. g) besondere Maßnahmen, die den Aufenthalt auf Straßen sowie deren Zugang und Benutzbarkeit sicherstellen;
  11. h) Anpassung der Form und Ausstattung der Kraftfahrzeuge mit dem Ziel, die gefährlichsten Teile zu entschärfen und die Signalanlagen wirksamer zu gestalten;
  12. i) Einführung eines Systems der im Verhältnis zum Risiko stehenden Haftpflicht in dem Sinne, daß derjenige, der das Risiko schafft, die finanziellen Folgen tragen muß (wie z.B. in Frankreich seit 1985);
  13. j) Einführung einer Fahrschulausbildung, die auf ein Fahrverhalten ausgerichtet ist, daß Fußgängern / langsamen Verkehrsteilnehmern Rechnung trägt.

VII. Der Fußgänger hat ein Recht auf freie und uneingeschränkte Mobilität, die sich mit Hilfe der integrierten Nutzung von Verkehrsmitteln erreichen läßt. Er hat insbesondere Anspruch auf:

  1. a) ein umweltfreundliches, engmaschiges öffentliches Nahverkehrssystem, das den Bedürfnissen aller Bürger, auch der Behinderten, entgegenkommen muß;
  2. b) die Einrichtung einer Infrastruktur für Fahrräder im gesamten Stadtgebiet;
  3. c) die Einrichtung von Parkflächen, die so angelegt sind, daß sie die Mobilität des Fußgängers und den Genuß architektonischer Werte nicht beeinträchtigen.

VIII. Jeder Staat hat die Pflicht, durch bestmögliche Mittel detaillierte Informationen über die Rechte der Fußgänger und über humane und umweltfreundliche Verkehrsalternativen zu verbreiten; dies gilt auch für die Schul- und Vorschulerziehung."

  1. fordert die EG-Kommission auf, einen Europatag für die Rechte des Fußgängers durchzuführen, den Inhalt dieser Charta zu verbreiten und einen Vorschlag für eine entsprechende Richtlinie vorzulegen;
  2. fordert die Mitgliedsstaaten auf, alle erforderlichen Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele der Charta zu treffen und die tatsächliche Anwendung der geltenden Vorschriften zum Schutz der Fußgänger, insbesondere der Gemeinschaftsrichtlinien betreffend die Schadstoffemission von Kraftfahrzeugen und das Verbot von bleihaltigem Benzin genau zu kontrollieren und Verletzungen dieser Vorschriften streng zu ahnden;
  3. hält die Einsetzung einer Arbeitsgruppe bei der EG-Kommission für zweckmäßig, die sich mit der Kartierung der gefährlichsten und in ihrer Funktion am stärksten beeinträchtigten Stadtgebiete befaßt und geeignete Lösungen für jeden Einzelfall erarbeitet;
  4. beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung dem Rat, der EG-Kommission, den Regierungen der Mitgliedstaaten und den betroffenen Organisationen zu übermitteln.

Fachkundige Mitarbeit, Spenden für Konzeptualisierung und Aktualisierung unseres im Aufbau befindlichen Internet-Services

Obwohl der Fußverkehr allmählich in Politik, Verwaltung und Wissenschaft „ankommt“ gibt es noch viele, teilweise grundsätzliche Wissenslücken bei diesem Thema. Um nur drei Beispiele zu nennen: Ist der Fußverkehr „zählbar“; wie hoch ist der Anteil der Füße am Mobilitätsgeschehen wirklich? Wie hängen Siedlungsdichte und Fußverkehr zusammen? Wie breit müssen Gehwege sein, damit xx Fußgänger/innen gut vorankommen? Wenn es Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt, dann sind sie verstreut im Internet und Bibliotheken oder versteckt unter einer anderen, z.B. motorisierten Sichtweise.

Das wollen wir ändern! Wir werden fleißig an verschiedenen Stellen nach Zahlen fahnden, die Ergebnisse gliedern und immer wieder selbst Fragen stellen. Denn wir wollen Ihnen keine unübersichtlichen Tabellen vorsetzen, sondern die wichtigen und richtigen Aussagen zusammenstellen, mit denen Sie etwas in den Köpfen von Politiker/ innen und Verwaltungsmenschen bewegen können. Damit Sie einen sinnvollen Zugriff auf die Daten haben, wollen wir das Angebot nach Fragestellungen gliedern. So, wie es in der Praxis anfällt. - Ein großes Projekt für uns, was wohl nie abgeschlossen sein wird. Mit Ihrer Hilfe gehen wir den ersten Schritt.

  • Sie können uns mit Ideen und Hinweisen helfen, aber auch Fragestellungen beisteuern. Nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
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Erste inhaltliche Informationen finden Sie auf www.fuss-ev.de > Fußverkehr in Zahlen

Literatur Recherche, Nennung von guten Beispielen, Spenden für Aktualisierung und Ausbau unserer Beratung aktiver Bürger/innen und Verwaltungen

Fußverkehrs-Checks nehmen in den Kommunen in Deutschland, die eine Förderung des Fußverkehrs anstreben, eine zentrale Rolle ein. Sie dienen der Analyse der Gegebenheiten, bieten ein Forum für praxisnahe Vor-Ort-Diskussionen und führen in der Regel zumindest zu ersten konkreten Verbesserungsvorschlägen. Seit langem werden diverse Formate für die Durchführung von Fußverkehrs-Checks entwickelt. Mittlerweile ist die Vielfältigkeit der Methoden und Begriffe eher hinderlich.

Um Mitarbeiter/innen in Stadtteilgruppen, Verbänden, städtischen Gremien und Verwaltungen Entscheidungen zu ermöglichen und ihnen die eigene Durchführung bzw. eine Auftragsvergabe zu erleichtern, will FUSS e.V. auf einer Website einen praxisnahen Überblick bieten. Ein Fußverkehrs-Check muss darauf abgestimmt sein, ob zum Beispiel ein Straßenzug fußgängerfreundlicher werden soll oder die Stadt eine strategische Förderung des Fußverkehrs anstrebt. Da sehr verschiedene thematische Schwerpunktsetzungen möglich sind, muss man sich vorher genau überlegen, welches Ziel man mit dem Check erreichen will. Um die Hürden für diesen häufig ersten Schritt in Richtung Fußverkehrsförderung abzubauen, sollen entsprechende Hilfsmittel und praktische Beispiele zur Verfügung gestellt werden.

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Bisher finden Sie erste Informationen auf www.fussverkehrsstrategie.de, Informationen auf www.fussverkehrscheck.de werden folgen. Außerdem berichten wir in unserer Vierteljahreszeitschrift mobilogisch! regelmäßig über die damit zusammenhängenden Themen. Einzelhefte dieser Zeitschrift für Ökologie, Politik & Bewegung können Sie in unserem Online-Shop in der Rubrik Zeitschrift bestellen.

Alle unsere Aktivitäten werden aus Vereinsmitteln und durch ehrenamtliches Engagement entwickelt. Auch die von der FUSS e.V.-Bundesgeschäftsstelle kontinuierlich durchgeführte direkte Beratung von Interessierten wird nicht in Rechnung gestellt. Zur Bewerkstelligung dieser Aufgaben bittet der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. dringend um Spenden. Wir würden uns natürlich auch über Ihrer Mitgliedschaft freuen, weil diese eine kontinuierlichere Absicherung unserer Tätigkeiten darstellt.

 

 

 

Fachkundige Mitarbeit, Recherchen, erfolgreiche Beispiele nennen, Spenden für Aktualisierung und Ausbau unserer Beratung aktiver Bürger/innen

Inhaltlich sind wir bei vielen Themen inzwischen gut aufgestellt: Wir können Ihnen sagen, wie breit Gehwege sein müssen und wie Ampeln geschaltet werden sollten. Wenn Sie jedoch mit unseren Argumenten bei der zuständigen Politik vor Ort auf Granit beißen, dann sind auch wir bisweilen ratlos.

Wir benötigen für unsere Beratung und für Ihren Erfolg einen Werkzeugkasten, aus dem wir Ihnen das richtige Instrument liefern können: Wie verschaffe ich mir Partner für mein Anliegen? Wen muss ich wie ansprechen? Welche politikinternen Abläufe muss ich beachten und wie kann ich sie nutzen?

Bei all den Tipps, welche Wege eingeschlagen werden sollten und welche Kniffe im Politiksprech die Zuständigen (re)agieren lassen, werden wir einen Aspekt nicht aus den Augen verlieren: Wir sollten der Politik vermitteln, dass unser Engagement eine Hilfe ist, ihre Arbeit bürgerfreundlich zu gestalten!

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Fachkundige Mitarbeit, Recherchen, erfolgreiche Beispiele nennen, Spenden für Aktualisierung und Ausbau unserer Beratung aktiver Bürger/innen

Inhaltlich sind wir bei vielen Themen inzwischen gut aufgestellt: Wir können Ihnen sagen, wie breit Gehwege sein müssen und wie Ampeln geschaltet werden sollten. Wenn Sie jedoch mit unseren Argumenten bei der zuständigen Behörde vor Ort auf Granit beißen, dann sind auch wir manchmal ratlos.

Wir benötigen also für unsere Arbeit in der Beratung und für Ihren Erfolg einen Werkzeugkasten, aus dem wir Ihnen das richtige Instrument bei Ihren Nachfragen liefern können: Auf welche Paragrafen beruft man sich am besten? Welche Fristen sollte man setzen? Muss man eine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen oder reicht es aus, Ihr Anliegen genauer zu beschreiben?

Bei all den Tipps, welche taktischen Wege eingeschla­gen werden sollten und welche juristischen Kniffe in Verwaltungsdeutsch die Behörden(re)agieren lassen, werden wir einen Aspekt nicht aus den Augen verlieren: Wir wollen den Ämtern vermitteln, dass unser Engage­ment eine Hilfe ist, ihre Arbeit sachgerecht und bürgerfreundlich zu erledigen!

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Mitwirkung an der Konzeptentwicklung zur Unterstützung von Kommunen bei der strategischen Förderung des Fußverkehrs.

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Bemühungen zur Verbesserung der Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger in Städten interessieren.

Mehr Gehen in der Stadt reduziert die Luftverschmutzung durch Staub und CO2-Emissionen und den damit einhergehenden Klimawandel und ist die energieeffizienteste Mobilität überhaupt. Fußgängerinnen und Fußgänger verursachen wenig Lärm und sparen Platz. Sie verbessern insgesamt die ökologische Bilanz und gleichzeitig die soziale Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum. Dennoch wurde der Fußverkehr bisher als einziger Teil des Umweltverbundes lediglich kommunal und weitestgehend punktuell betrachtet.

Unsere Bemühungen für die Erarbeitung und verkehrspolitische Einordnung eines Masterplans für die Förderung des Fußverkehrs in Deutschland, vergleichbar mit dem nationalen Radverkehrsplan NRVP, sind bisher gescheitert. Das Vorhaben hat derzeit auf der bundespolitischen Bühne offensichtlich nur geringe Chancen. FUSS e.V. hat deshalb neben den lobbyistischen Aktivitäten in den letzten Jahren landesweite oder örtliche Initiativen unterstützt und dies zumindest in Ansätzen mit Erfolg. Einige Bundesländer und eine zunehmende Anzahl von Städten zeigen aufgrund unterschiedlicher aber miteinander vernetzter Herausforderungen (Klima, Lärm, Luft, Gesundheit und Bewegung, Verkehrssicherheit und soziale Sicherheit, Barrierefreiheit, Erhalt der regionalen Gewerbe, etc.) nicht nur Interesse an der Förderung des Fußverkehrs, sondern entwickeln Ansätze zur Umsetzung von Maßnahmen.

Genauso wie beim Radverkehr sind auch für den Fußverkehr zuerst argumentative Impulse notwendig und dann eine praxisnahe Zusammenstellung von Handlungsempfehlungen. Mit dem Projekt „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)“ wollen wir diese Lücke mit einem „von unten“ entwickelten Konzept für kommunale Fußverkehrsstrategien schließen. Dabei soll es nicht nur um Straßen und Plätze als Verkehrswege, sondern auch um die soziale Nachhaltigkeit, also um den Zugang für alle Bevölkerungsgruppen zum öffentlichen Raum gehen. Der Anteil der zurückgelegten Fußwege ist nur im Zusammenhang mit der Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Das Projekt konnte dank Ihrer Spenden und durch eine Förderung des Umweltbundesamtes und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im April 2016 gestartet werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Fachleute wurden befragt, was ihrer Meinung nach in einer kommunalen Fußverkehrsstrategie behandelt werden sollte. Erstmals in Deutschland wurde ein bundesweiter Fachbeirat gebildet, der das Projekt kritisch begleiten wird. Bis Ende September haben sich 37 Städte aus Deutschland darum beworben, als Modellstadt an der Entwicklung eines praxisnahen Handlungsleit­fadens mitzuarbeiten. Dies ist ein großer Erfolg.

Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnten fünf Modellstädte ausgewählt werden. Wir würden gerne aufgrund des großen Interesses weitere Städte einbinden. Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, Bundesverbände mit unterschiedlichen Schwer­punk­ten anzusprechen. Doch sind Fördermittel begrenzt. Wir bekommen eine Fehlbedarfsfinanzierung und müssen einen fünfstelligen Betrag als Eigenmittel aufbringen. Helfen Sie mit, unseren „Spielraum“ zu erweitern. Das Projekt hat ein gro­ßes bewusstseinsbildendes Potential!

Aktuelle Informationen zu unserem Projekt finden Sie auf der Website www.fussverkehrsstrategie.de.

Sie können uns bei diesem Vorhaben unterstützen:

  • Wenn Sie Interesse an Mitarbeit bei der Erstellung inhaltlicher Medien für die Öffentlichkeitsarbeit oder der Entwicklung von Umsetzungsstrategien haben, nehmen Sie bitte mit FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Bei der Förderung handelt es sich um eine sogenannte Fehlbedarfsfinanzierung und das bedeutet, dass wir als Verein etwa 25.000,- Euro als Eigenmittel aufbringen müssen. Das ist für den FUSS e.V. sehr viel Geld und deshalb möchten wir noch einmal ganz eindringlich um Unterstützung bitten auf das Konto:
    FUSS e.V. DE74 1001 0010 0226 2651 06
    mit dem Betreff „Fußverkehrsstrategie“. Vielen Dank.

FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen. Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Bisher finden Sie einige Informationen auf der Website des FUSS e.V. in der Rubrik Themen unter Förderung des Fußverkehrs in Städten und Dörfern sowie Aspekte der Stadtplanung und Planungsbeispiele. Außerdem berichten wir in unserer Vierteljahreszeitschrift mobilogisch! regelmäßig über die damit zusammenhängenden Themen. Einzelhefte dieser Zeitschrift für Ökologie, Politik & Bewegung können Sie in unserem Online-Shop in der Rubrik Zeitschrift bestellen.

Alle unsere Aktivitäten werden aus Vereinsmitteln und durch ehrenamtliches Engagement entwickelt. Auch die von der FUSS e.V.-Bundesgeschäftsstelle kontinuierlich durchgeführte direkte Beratung von Interessierten wird nicht in Rechnung gestellt. Zur Bewerkstelligung dieser Aufgaben bittet der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. dringend um Spenden. Wir würden uns natürlich auch über Ihrer Mitgliedschaft freuen, weil diese eine kontinuierlichere Absicherung unserer Tätigkeiten darstellt.

 

 

Fachkundige Mitarbeit, Spenden für eine Fachinformation für verkehrsökologisch sinnvolle Beleuchtungskonzepte

Es gibt Menschen, die nicht begreifen können, warum trotz fortschreitender Straßenausleuchtung durch licht­technisch hochgerüstete Kraftfahrzeuge die Fahrstrei­fen mit viel Energie zusätzlich beleuchtet werden, während die Fußgängerinnen und Fußgänger auf den Gehwegen im Schatten laufen. Wir gehören zu ihnen. Für die öffentliche Beleuchtung entstehen den Kom­munen hohe Aufwendungen nur für den Stromver­brauch. Allein der Austausch der Leuchtmittel kann den Energieverbrauch um 50 bis 80 % reduzieren. Noch mehrCO2 ließe sich sparen, wenn die An­zahl der Leuchten reduziert und Licht vorrangig für die Fuß- und Radverkehrsflächen eingesetzt wer­den würde.

Wir möchten auf die mit der Beleuchtung zusammen­hängenden Aspekte hinsichtlich Umwelt, Naturschutz, soziale Sicherheit, Verkehrssicherheit und den Komfort für die nicht oder weniger beleuchteten Ver­kehrsteil­nehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf­merksam machen. Vorgesehen sind ein Planspiel mit Betei­li­gung von drei Städten, eine Analyse von Stra­ßen­zü­gen und entsprechende Maßnahmen­vor­schlä­ge sowie eine Checkliste für Verwaltung und Politik. Beispielhaft soll dargestellt werden, welche Möglich­keiten es für ein verkehrsökologisch sinnvolles Be­leuchtungskonzept gibt und wie Bürger/innen sowie Stadtver­wal­tungen davon profitieren können.

Für dieses Vorhaben benötigen wir weitere Unterstützung:

  • Sie können uns mit Ideen und Hinweisen helfen. Wenn Sie auf interessante Informationen aus dem In- oder Ausland gestoßen sind oder über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse verfügen, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Licht“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Fachkundige Mitarbeit, Spenden für Aktualisierung und Ausbau unseres vielbesuchten Internet-Services www.geh-recht.de

Es ist sicher kein Zufall, dass sich die meisten bei FUSS e.V. und UMKEHR e.V. eintreffenden Fragen auf den „Stand der Technik“ bei der Umsetzung von Infrastruk­turmaßnahmen oder auf einen unverträglichen bau­lichen Zustand beziehen. Es gibt mittlerweile etwa 40 von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Ver­kehrswesen FGSV, vom Bundesministerium für Ver­kehr und digitale Infrastruktur BMVI oder vom Deut­schen Institut für Normung DIN herausgegebene Regelwerke, die für die Planung und Ausführung von Fußverkehrsanlagen bundesweit relevant sind oder zumindest Fußverkehrsbelange tangieren. Wer soll da noch durchblicken, zumal es auch einige Wider­sprüche zwischen den Veröffentlichungen gibt?

Deshalb steht der Internet-Service www.geh-recht.de seit vielen Jahren bei den Besucherzahlen an der Spitze unserer Websites. Obwohl die bereits jetzt um­fassende Internetpräsenz kontinuierlich ergänzt wur­de, steht nun eine umfassende Aktualisierung ins Haus. Darüber hinaus sollen die Informationen zu den 13 Themen (Gehwege, Querungsanlagen, Mischflä­chen, Fuß- und Radwegeführungen, Haltestellen etc.) auf­grund der aktuellen Regelwerke erweitert und besser strukturiert werden.

  • Sie können uns mit Ideen und Hinweisen helfen, aber auch Fragen beisteuern. Wir wollen auf etwa 70 Fragestellun­gen sachkundige Antworten formulieren, um damit fußverkehrsgerechte Maßnahmen fordern und auch durchsetzen zu können. Nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Regelwerk-Beratung“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website www.geh-recht.de und unter www.fuss-ev.de > Themen > Verkehrsrecht aus Fußgängersicht

Nutzung des Testbogens um Verbesserungsvorschläge für die zustän­digen Verwaltungen und politischen Entschei­dungs­träger zu erarbeiten, Spenden für die Einrichtung und Pflege der Website

Politik und Verwaltung sind an unseren Verbesse­rungsvorschlägen zu Schaltungen und zur baulichen Gestaltun­g von Lichtsignalanlagen wenig interessiert und stellen dafür erst recht keine Fördermittel bereit. Die Thematik gehört offen­sichtlich zu deutlich in die Ecke des Widerstandes gegen die Flüssigkeit des Auto­verkehrs, „die mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten“ ist. So steht es in der Verwaltungs­vorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung. Wir haben als FUSS e.V. immerhin erreicht, dass diese V­orschrift den Zusatz erhielt: „Dabei geht die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer der Flüssigkeit des Verkehrs vor.“ Wir bitten um Spenden, um an der Durchsetzung die­ses Grundsatzes arbeiten zu können.

Wir möchten beim 20. BUVKO Anfang 2015 in Erfurt den neuen Ampel-Tester in einer Aktions-Arbeits­grup­pe vorstellen und den Service auf der entsprechenden Internet-Seite starten. Da die Richtlinien für Lichtsignal­anlagen aus dem Jahre 2010 leider nicht fußverkehrs­gerecht sind und selbst diese Regelungen in der Praxis häufig nicht eingehalten werden, werden wir verschiedene Ar­beitshilfen für Bürger/innen erstellen. Damit sollen Sie in die Lage versetzt werden, mit den zustän­digen Verwaltungen und politischen Entschei­dungs­trägern zu kommunizieren und sach­ge­rechte Verbesserungs­vorschläge für einzelne Anlagen zu unterbreiten.

Für dieses Vorhaben benötigen wir weitere Unterstützung:

  • Sie können uns mit Ideen und Hinweisen helfen. Wenn Sie auf interessante Informationen aus dem In- oder Ausland gestoßen sind oder über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse verfügen, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Ampel-Tester“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fuss-ev.de > Themen > Fußgängerquerung von Fahrbahnen.
In unsererem Online-Shop finden Sie schon jetzt in der Rubrik Broschüren > Fußverkehr-Queren Informationen zu den Erfahrungen mit konfliktfreien Ampelschaltungen in Aachen, zum Konflikt- und Unfallpotenzial an Ampeln mit Grünpfeil (Broschüre, OH-Folien, Argumentationshilfen, Handlungsanleitungen, Musterformular für Widersprüche) sowie in der entsprechenden Rubrik einen Aufkleber-Bogen "Schneller + Länger GRÜN für Fußgänger".

Zielgruppengenaue Informationen, Hinweise auf Modellvorhaben, Spenden für die Kampagne, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

Vielleicht kennen Sie die Situation: Im Dunkeln stolpern Sie in ein Schlagloch auf dem Gehweg oder in eine ungesicherte Baugrube, weil Sie zwischen Kundenstopper und legal geparkten Falschparkern nicht hindurch kommen. Zwar kommt es in der Regel nicht so schlimm auf einmal wie hier beschrieben, aber nach dem Ärger kommen die Fragen: Wem kann ich das wie melden? Wie kann diese unnötige Gefahrenstelle beseitigt werden?

Wir wollen Kommunen ermutigen, Hinweise von Bürger/innen positiv anzunehmen und zu verarbeiten. Das „Reklamations-Management“ muss dafür auf den Prüfstand. Dafür werden wir Verwaltungen ermitteln, die wir als Vorbild anderen Kommunen präsentieren können. Und wir wollen Sie und die anderen Fußgänger/ innen zur Gehweg-Diagnose befähigen, indem wir Ihnen Hilfsmittel und Tipps an die Hand geben, mit deren Hilfe Sie den Verwaltungen mit fachgerechten Therapievorschlägen Beine machen können. Dazu sollen Hintergrundwissen, auch zu verwandten Themen wie Beleuchtung, sowie Vorlagen für Sie auf www.gehwege-frei.de eingestellt und Pressearbeit zu dem Thema durchgeführt werden.

  • Wir sind für jede Spende unter dem Stichwort „Gehwege“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fuss-ev.de > Themen > Gehwege und Gehwegnetze, sowie unter www.geh-recht.de > Fußverkehrsanlagen > Gehwege, Gehwegbreiten, Grundstückszufahrten.

Fachkundige Mitarbeit, Hinweise auf Modellvorhaben, Spenden für die Kampagne, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

Während das Shoppen in Einkaufszentren sicher wirkt und für Viele attraktiv ist, muss die Laufkundschaft bei Einkäufen des Alltagsbedarfs oft rennen oder sich hindurchzwängen, sie kann dagegen höchst selten gehen oder gar flanieren. Einkaufen macht Vielen nur mit dem Auto Freude. Woran liegt das? Sicherlich auch an veralteten Voraussetzungen der kommunalen Stadt- und Verkehrsplaner sowie falschen Vorstellungen fehlendem Wissen der Händler und Gewerbetreibenden.

Im Rahmen der Fußverkehrsstrategie Berlin werden wir in Kürze Erfahrungen sammeln, wie man das Einkaufen zu Fuß (wieder) attraktiv machen kann. Wir wollen einen Leitfaden für Kommunalverwaltungen entwickeln und diesen an diverse Behörden versenden. Handelskammern und Arbeitsgemeinschaften von Händlern in Einkaufsstraßen werden wir Anregungen zukommen lassen, was sie auch auf ihrer Ebene bzw. sogar als einzelner Händler unternehmen können, um aus der scheinbar geringen Lauf- eine größere Stammkundschaft werden zu lassen. Zum Abschluss des Projekts sammeln wir die besten Ideen und Umsetzungen als „best practice“ für unsere Website.

  • Wir sind für jede Spende unter dem Stichwort „Lauf-Kundschaft“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Mithilfe bei der Projektvorbereitung zur Förderung des Schulwanderns

Sogenannte „Wandertage“ werden immer mehr genutzt fürs "Kinositzen", gemeinsames Kochen und ähnlichen Aktivitäten, die zwar die Gemeinschaft ebenso fördern können wie das gemeinsam zu Fuß Gehen, aber mit dem Ursprung, dem Titel und dem Anspruch - damit auch die Gesundheit und Bewegung zu fördern - fast gar nichts mehr zu tun haben. Längst in Vergessenheit geraten sind die Vorstellungen der „alten Griechen“, dass der Mensch nur beim Gehen im Freien richtig lernen und diskutieren kann.

FUSS e.V. fragt sich seit Jahren, wie man der durchaus willigen und interessierten aber möglicherweise auch entwöhnten Lehrer- und Erzieherschaft sachkundige Hilfestellungen geben kann. Der Verband hat immer wieder versucht, dieses Thema zur Sprache zu bringen und in Projektkonzepte einzubinden, z.B. als eines der Module zur Weiterentwicklung des Gemeinschafts-Konzeptes der Grünen Hauptwege in Berlin ®. An dieser Stelle sind wir nun bei unseren Kooperationspartner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und BUND Berlin auf großes Interesse gestoßen und wir konnten gleichzeitig eine sachkundige Mitarbeiterin für die Projektleitung gewinnen. Geplant ist, in den kommenden Monaten ein stadtweites Konzept für das Schulwandern mit zahlreichen Unterthemen (Natur, Stadtplanung, Stadtgeschichte, Gesundheit, etc.) modellhaft erst einmal für Berlin zu entwickeln sowie darüber hinaus einen bundesweiten Internet-Service (in Vorbereitung: www.wandertag-zu-fuss.de) zu diesem Thema einrichten.

Dies wäre als ein Modellprojekt eine von uns seit Jahren gewünschte Weiterentwicklung des bundesweiten Gemeinschaftsprojektes www.ZuFusszurSchule.de und unseres Internet-Service www.schulwegplaene.de mit dem Ziel, auch mehr Bewegung in die Schulen zu bringen. Eine gute Ergänzung wäre der Wandertag zu Fuß im Hinblick auf die möglichst frühzeitige Einübung einer flexiblen Verkehrsmittelwahl, also einer Grundvoraussetzung für den Erhalt der Mobilität bis ins hohe Alter.

  • Sie können uns mit Ideen und Hinweisen helfen. Wenn Sie auf interessante Informationen und beispielhafte Projekte gestoßen sind oder über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse verfügen, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort "wandertag" dankbar, mit der Sie die Vorbereitung und Durchführung des Projektes unterstützen würden:
    Hier finden Sie unserer Bankverbindung.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuererklärung.

Zielgruppengenaue Informationen.

Die Reduzierung der Geschwindigkeiten ist bei allen Umwelt-, Verkehrssicherheits- und Gesundheitsaspekten ein wesentlicher Hebel für eine nachhaltige Mobilität. Dabei gilt „Tempo 30“ als Botschaft für einen menschengerechteren Verkehr in den Städten und ist trotz seiner nachgewiesenen Vorteile in der verkehrspolitischen Diskussion nach wie vor höchst umstritten. Seitdem UMKEHR e.V. 1983 eine bundesweite Tempo 30-Kampagne startete - im gleichen Jahr war übrigens Europas erste Tempo 30-„Zone“ in Buxtehude als Pilotprojekt eingerichtet worden, gibt es Erfolgsmeldungen. Einige Städte haben bis zu 70 % ihres Straßennetzes für maximal Tempo 30 km/h zumindest ausgeschildert. Nicht umgesetzt wurde dagegen eine zentrale Forderung der vor knapp 30 Jahren gestarteten Aktivitäten: die Einbeziehung gerade auch von Hauptverkehrsstraßen. Dazu existieren nur vereinzelte Versuche, z.B. zur Einhaltung der Lärmschutzwerte. Dies, obwohl nach wie vor in allen Kommunen die Hauptverkehrsstraßen als Unfallorte an der absoluten Spitze stehen, und auch die Umweltzonen längst nicht so wirksam die Luft verbessern, wie sie sollten.

2011 ist wieder Bewegung in die Tempo 30 – Diskussion gekommen. Verkehrssicherheitsberichte der Kommunen zeigen, dass die Unfälle mit Personenschäden nicht in dem erwünschten Maße reduziert werden konnten, trotz der Arbeit von Unfallkommissionen und trotz Sicherheits-Audits. Der zentrale Fortschritt wäre die Ausdehnung des Tempolimits auf alle „Wohngebiete“. Folgerichtig hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit einen Initiativ-Bericht verabschiedet, in dem es zum ersten Mal seit seinem Bestehen ein reguläres Tempolimit von 30 km/h in den Städten fordert. Der Wissenschaftliche Beirat des Bundesverkehrsministers (BMVBS) forderte in einer Stellungnahme ebenfalls, „Tempo 30 als innerstädtische Regelgeschwindigkeit anzustreben und gemeinsam mit den Ländern, Städten und Gemeinden umzusetzen.“ Eine „öffentliche Anhörung“ zum „Verkehrssicherheitsprogramm 2011“ der Bundesregierung fand aber erst statt (9. November 2011), als die Hochglanzbroschüre bereits gedruckt war. Einen Tag später stellte Minister Raumsauer das Konzept vor: Ein Wort zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit sucht darin man vergeblich; das „Aktionsfeld Infrastruktur“ bezieht sich – mit Ausnahme des Radverkehrs - nur auf Straßen außerorts, und im Aktionsfeld „Mensch“ tauchen die Fußgänger als Spezies nicht auf.

Eine Unterstützung der Bundesregierung bei der Lösung der Unfallursache Nr. 1 - „unangepasste Geschwindigkeit“ - ist also vorerst nicht zu erwarten. Deshalb hat der FUSS e.V. über viele Monate hinweg intensiv daran mitgewirkt, die im September 2012 bei der EU-Kommission eingereichte „Europäische Bürgerinitiative EBI“ auf den Weg zu bringen. Unabhängig von dieser Kampagne will der FUSS e.V. auch weiterhin sein Know-how als Fachverband einbringen, die bereits eingerichtete Website www.30kmh.de auszubauen. Vorgesehen ist, die Informationen für Befürworter und Skeptiker zielgruppengenauer und fachlich breiter zusammenzutragen. Dabei sind wir auch auf Ihre Hilfestellungen und Mitarbeit angewiesen. Die Geschwindigkeits-Diskussion ist ja nicht nur eine Fragestellung im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit, sondern betrifft oder tangiert zahlreiche Lebensbereiche, Umwelt-, Stadtplanungsthemen etc. Hier ist auf vielen Ebenen Überzeugungsarbeit zu leisten!

  • Bei Interesse an der Mitarbeit bei der Erstellung inhaltlicher Medien für die Öffentlichkeitsarbeit oder der Entwicklung von Umsetzungsstrategien, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Tempo 30“ dankbar:
    Hier finden Sie unserer Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen. Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Kampagnen-Unterstützung in jeder Form.

Mit dem Entwurf des neuen Bußgeldkatalogs im Herbst 2012 zeigte Minister Ramsauer, was er von der Freihaltung von Gehwegen für Fußgänger hält: Nichts. Die Bußgelder für Gehwegparken bleiben unverändert niedrig! Angesichts der "Preisentwicklung" in den letzten 30 Jahren bedeutet das eine Einladung für rücksichtslose Pkw-Fahrer Fußgänger zu behindern und gefährden. Die Kommunen scheinen über gefüllte Haushaltssäckel zu verfügen. Es besteht kein Interesse, diejenigen zur Kasse zu bitten, die die Gehwege beschädigen, indem sie dort parken.

Um den Bitten vieler genervter Bürger/innen zu entsprechen, wollen wir empörten Bürger/innen ein kleines Aktionspaket an die Hand geben: Rechtliche Aufklärung, Musterbriefe für Beschwerden bei Ordnungsämtern und Aktionsbeispiele. Und selbstverständlich wollen wir das Ganze mit Medienarbeit begleiten. Die im Jahre 2012 auch mit Ihrer inhaltlichen oder finanziellen Unterstützung entwickelten Aktionsmaterialien sind auf der Website www.gehwege-frei.de eingestellt. Die Website soll jedoch noch weiter entwickelt werden und mehr Infos und Service bieten.

Auch die Kommunen haben wir nicht vergessen. Wir wollen uns mit Informationen direkt an sie wenden und dort politische Initiativen gegen das Gehwegparken unterstützen.

Sie können uns bei diesem Vorhaben unterstützen:

  • Wenn Sie auf interessante Informationen aus dem In- oder Ausland gestoßen sind, Ideen für Aktionsformen oder Verbesserungsvorschläge für die Website www.gehwege-frei.de haben, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
    • Daher sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Gehwege“ dankbar:
      Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
      FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
      Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.gehwege-frei.de, die durch Ihre Spenden erarbeitet werden konnte.

Mithilfe bei der Verbreitung von Informationen.

Die Entwicklung ist alarmierend: Knapp ein Viertel aller getöteten Verkehrsteilnehmer, etwa die Hälfte der getöteten Fußgänger und Radfahrer waren in den letzten Jahren Senioren (65+), die einen Anteil von knapp 20 % an der Gesamtbevölkerung haben. Aber sie sind nicht nur überdurchschnittlich häufig Unfallopfer. Während den jüngeren AutofahrerInnen etwa zur Hälfte die Hauptschuld am Zustandekommen eines Unfalles zugesprochen wurde, waren es bei den Senioren fast Zweidrittel. Ältere Fußgänger kommen wesentlich häufiger (ca. 80 %) durch das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer zu Schaden.

In den Jahren 2010 bis 2016 konnte der FUSS e.V. durch Spenden und Förderungen den bundesweit umfassendsten Internet-Service zum Thema Senioren-Verkehrssicherheit www.senioren-sicher-mobil.de erstellen mit zahlreichen Tipps für alle Verkehrsteilnehmer sowie dem schulischen Angebot Schüler befragen Senioren< zu ihrem Verkehrsverhalten und ihrer Verkehrsmittelwahl. Der Verein konnte dafür Werbe-Flyer in Arzt-Praxen sowie in Senioren-Freizeitstätten und -wohneinrichtungen in Hamburg (2012) und in Berlin (2013) auslegen lassen. Doch ist das Projekt in vielen anderen Städten und Bundesländern noch nicht ausreichend bekannt gemacht worden und es fehlen auch noch zahlreiche Hinweise auf Angebote und Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von älteren Menschen. Die Website ist also dringend auszubauen und mit entsprechenden Werbeaktionen (z.B. Flyer-Auslage in Arztpraxen, Apotheken, Senioren-Freizeitstätten, etc.) zu begleiten. Darüber hinaus bedarf ein derart differenzierter Informations-Service eine kontinuierliche Wartung und z.B. auch eine aktive Mitarbeit an der inhaltlichen Weiterentwicklung.

Sie können uns bei diesem Vorhaben unterstützen:

  • Wenn Sie auf interessante Informationen aus dem In- oder Ausland gestoßen sind oder über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse verfügen, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Senioren-Tipps“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen. Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.senioren-sicher-mobil.de.

Begehungen mit Analyse und Maßnahmevorschlägen (Fußverkehrsaudit)

Die FUSS e.V. – Ortsgruppe Hamburg untersucht im Frühjahr 2010 im Rahmen eines Fußverkehrs-Audits die Querungen im Verlauf des Grünzuges Altona vom Altonaer Fischmarkt bis zum Holstenplatz und erarbeitet Maßnahmenvorschläge zu ihrer Verbesserung.

In Hamburg sind an zahlreichen Stellen Grünflächen, Parks und Wanderwege zu attraktiven Grünzügen entwickelt worden. Zu verbessern sind häufig die Querungsmöglichkeiten an den öffentlichen Straßen, die diese Grünzüge kreuzen. Hier bestehen keine oder qualitativ ungenügende Furten bzw. Lichtsignalanlagen für FußgängerInnen. Diese müssen Umwege in Kauf nehmen und queren daher die Fahrbahnen oft regelwidrig, wodurch gefährliche Situationen entstehen. Sowohl die Attraktivität der Grünzüge als auch die Verkehrssicherheit müssen hier deutlich verbessert werden.

Derzeit wird im Bezirk Altona eine Umgestaltung des Grünzuges Altona vom Altonaer Fischmarkt bis zum Holstenplatz lebhaft diskutiert. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und beispielhaft einen fachlichen Beitrag zu dieser Diskussion leisten, indem wir die vorhandenen Übergänge an den hindurchführenden Straßen untersuchen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. An keiner der sechs hindurchführenden Straßen gibt es zur Zeit eine akzeptable ebenerdige Verbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger. Nur an einer wird der Übergang durch eine Fußgängerbrücke sichergestellt.

Geplant sind eine Bestandsaufnahme, die Aufbereitung in Text und Bildern und die Erarbeitung eines Konzepts mit Verbesserungsvorschlägen für fünf Straßenübergänge im Grünzug Altona .

  • Hilfreich ist eine ehrenamtliche Mitarbeit von Hamburgerinnen und Hamburgern an der Ideenfindung und der Umsetzung, evtl. auch an der Erweiterung des Konzeptes und des Untersuchungsgebietes. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an den FUSS e.V. – Hamburg. Bei über Hamburg hinaus reichende Interessen an Fußverkehrsaudits nehmen Sie bitte mit der Bundesgeschäftsstelle Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Hamburg“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen:

In der Bundeshauptstadt Berlin soll an einer möglichst zentralen Stelle ein „Geh-sundheitspfad“ entstehen, der die zahlreichen Vorteile des Gehens für die Gesundheit, die Umwelt und das Klima herausstellen und verbunden mit der Kampagne „10.000 Schritte täglich“ zum Zu-Fuß-Gehen im Alltag und der Freizeit anregen soll. Geplant ist ein kurzer Informations- und Bewegungs-Pfad als Freiluft- und Dauerausstellung. Dieser soll Ausgangs- und Endpunkt von vorerst zwei jeweils etwa 6-7 Kilometer langen Rundwegen (10.000 Schritte) sein, die die Charité einbinden und damit für die Präventions- und Therapie-Arbeit der Charité Universitätsmedizin Berlin genutzt werden können. Darüber hinaus ist vorgesehen, eine Website www.Geh-sundheit.de mit Informationen zum Themenbereich Gehen und Gesundheit einzurichten und dafür Werbeträger zu erstellen.

Zum Zwecke der Umsetzung dieses ehrgeizigen Projektes haben die Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP) www.champ-info.de und der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. www.fuss-ev.de eine Zielvereinbarung getroffen, möchten aber insbesondere für die geplanten Themen-Stationen noch weitere Kooperationspartner gewinnen und einbinden und benötigen auch Ihre Hilfe und Unterstützung:

  • Sie können uns mit Ideen und Hinweisen zum Themenkomplex „Gehen und Gesundheit“ helfen. Wenn Sie auf interessante Informationen aus dem In- oder Ausland gestoßen sind oder über eigene Erfahrungen und Kenntnisse verfügen, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Wir würden uns besonders über eine Mitarbeit in unserem Fachausschuss Geh-sundheit freuen oder über eine Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Projekt und/oder Thema.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Geh-sundheitspfad“ dankbar:
    Hier finden Sie unserer Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf den Websites www.Geh-sundheitspfad.de und www.Geh-sundheitspfad-Berlin.de sowie inhaltlich unter der Themengruppe Gesundheit und Bewegung, Informationen über weitere Initiativen in Berlin unter www.berlin-zu-fuss.info.

Mithilfe bei der Umsetzungs-Strategie, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, Medienerstellung.

Der Begriff „Verkehrsberuhigung“ wurde in Deutschland Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts geprägt und sagt noch heute treffend aus, um was es geht: Der motorisierte Verkehr soll „beruhigt“ und so für alle Verkehrsteilnehmer verträglicher werden. In Stadtstraßen müssen Verkehrsunfälle, Luftverschmutzung, Lärm und Behinderungen reduziert werden, die Wohn- und Aufenthaltsqualität soll zunehmen.

In Deutschland wurden der „Verkehrsberuhigte Bereich“ und der „Verkehrsberuhigte Geschäftsbereich“ in die Straßenverkehrs-Ordnung StVO aufgenommen. Aus den Niederlanden kam als verkehrsberuhigter Bereich „Wonerf“, zuerst in der Schweiz und dann in Belgien und Frankreich wurden „Begegnungszonen“ eingeführt, die eine Lücke schließen zwischen der „Tempo-30-Zone“ und dem „Verkehrsberuhigten Bereich“. Zur Zeit werden in den Niederlanden aber auch in Deutschland das sogenannte „Shared Space“ (gemeinsam genutzter Raum) erprobt.

Seit 2008 ist es uns gelungen, die Shared-Space-Diskussion in Politik, Fachkreisen und auch in der interessierten Öffentlichkeit auf neue und erprobte Strategien zur Verkehrsberuhigung auszuweiten. Wir haben mit dem Projekttitel „Straßen für alle!“ an das Buch „Straßen für alle“ (Heiner Monheim und Rita Monheim-Dandorfer, 1990) angeknüpft, um damit zu dokumentieren: auch verkehrspolitische Geschichte wird gemacht. Wir sind in ihr verwurzelt und müssen jetzt am „Rad der Geschichte“ bleiben und zupacken.

Neben Lobbyarbeit und Presseaussendungen sind ein Fachkongress und eine Exkursion mit Entscheidern zu Orten mit beispielhaften Verkehrsberuhigungsmaßnahmen geplant. Die Realisierung dieses ambitionierten Programms ist nur durch eine Mischfinanzierung aus Ihren PROjekt-Spenden und weiteren Fördermitteln möglich.

Sie können uns bei diesem Vorhaben unterstützen:

  • Bei Interesse an der Mitarbeit bei der Erstellung inhaltlicher Medien für die Öffentlichkeitsarbeit oder der Entwicklung von Umsetzungsstrategien, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Straßen für alle“ dankbar:
    Hier finden Sie unserer Bankverbindung .
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen. Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.strassen-fuer-alle.de

Wir stellen Ihnen hier unsere Projekte vor, von denen wir einige zusammen mit unserer Partnerorganisation UMKEHR e.V. - Informations- und Beratungsbüro für Verkehr und Umwelt durchführen. Wir hoffen, Sie finden darunter eines, bei dem Sie mitwirken können und möchten. Wir freuen uns über Ideen, Hinweise, materielle oder finanzielle Unterstützungen und Mitarbeit.

Besonders möchten wir Sie auf unsere Projekte des Jahres 2018 aufmerksam machen. Diese sind in der folgenden Übersicht durch rote Schrift hervorgehoben. Wir stellen sie Ihnen auch als PDF-Datei "PROjekte-Flyer" zur Verfügung.

 

Zu Fuß in die Politik

 

Zu Fuß über die Straße

 

Generationen zu Fuß

 

Nur zu Fuß auf Gehwegen

 

Gesund zu Fuß

 

Nicht nur zu Fuß

 

Über regionale Projekte können Sie sich informieren unter

 

 

Spenden lohnen sich

Das "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" hat die Möglichkeiten zur Steuerabsetzung von Spenden an gemeinnützige Vereine wie den FUSS e.V. erheblich ausgeweitet. Spenden können seitdem bis zu einem Anteil von 20% des "Gesamtbetrags der Einkünfte" (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer abgesetzt werdenn (früher nur 5%). Das heißt: Sie können (uns) viermal so viel spenden wie früher!

Geben Sie unter Verwendungszweck bitte Ihre Adresse an, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zusenden können.

Hier finden Sie unsere Kontonummer.

Hilfe bei der Problem-Analyse und der Literatur Recherche, Nennung von guten Beispielen.

Bei der Förderung des Radverkehrs kommt der Erreichbarkeit von Abstellplätzen ohne zeitraubende Parkplatzsuche und dem Angebot von sicheren Anschlussmöglichkeiten des Rades eine große Bedeutung zu. Fehlen diese, wird der Wunsch nach zielnahem Parken häufig auf Kosten der Freizügigkeit und Sicherheit des Gehens auf Fußverkehrsflächen umgesetzt.

Das massenhafte ungeordnete Abstellen von Fahrrädern auf Fußverkehrsflächen wird für viele Städte zunehmend zu einem Problem. Die am 1. September 2009 in Kraft getretene sogenannte „StVO-Fahrradnovelle“ bietet dafür keinen Lösungsansatz.

Deshalb haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Planern, Kommunalpolitikern und interessierten Bürgern zu verdeutlichen, dass es sich hier nicht um sich widersprechende Interessen handelt, die nur alternativ lösbar sind. Es ist in der Regel möglich, vor Ort Lösungen zu finden, die für Radfahrer und Fußgänger und deren Verknüpfung vorteilhaft sind. In einer Fachinformation und im Internet soll dargestellt werden, wo Fahrrad-Abstellanlagen angelegt und wie sie ausgeführt werden müssen, damit sie nicht Fußgänger, ältere Menschen und Rollstuhlfahrer behindern und Sehbehinderte sogar gefährden.

Für dieses Vorhaben benötigen wir weitere Unterstützung:

  • Sie können uns mit Ideen, Hinweisen und vor allem mit Fotos (genaue Ortsbeschreibung, Datum, Fotograf/in) helfen. Wenn Sie auf interessante positive oder negative Beispiele aus dem In- oder Ausland oder auf Literatur gestoßen sind bzw. über eigene Erfahrungen und Kenntnisse zu Lösungsansätzen verfügen, nehmen Sie bitte mit dem FUSS e.V. Kontakt auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Fahrradparken“ dankbar:
    Hier finden Sie unserer Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Einige Informationen finden Sie unter www.fuss-ev.de > Themen > Fußgänger und Radverkehr > Empfehlungen: Gehwege und Fahrradnutzung und www.gehwege-frei.de > Weitere Aspekte > Abgestellte-Fahrräder.

Begehungen des eigenen Stadtteiles, Erkundung von guten Wegen.

Stadtpläne können den Fußverkehr fördern, wenn sie angenehme und "grüne" Wege, Abkürzungen durch Häuserblocks oder Sackgassen, und verkehrsberuhigende Maßnahmen darstellen. Durch die Hinzunahme des gesamten Netzes der öffentlichen Verkehrsmittel einschließlich aller Bushaltestellen und die Darstellung in einem ausreichend großen Maßstab werden die Voraussetzungen geschaffen, eine Stadt zu Fuß zu entdecken. Im Alltag, in der Freizeit oder als Besucher einer Stadt kann das Aha-Erlebnis groß sein, dass Wege zu Fuß einerseits atttraktiv und anderseits doch gar nicht so lang sind.

Der FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland kooperiert mit dem Verlag Pharus-Plan, um die Stadtpläne des Verlages Schritt für Schritt fußgängerfreundlicher zu machen und das Angebot auf immer mehr Städte auszudehnen.

  • Sie können an den Städtplänen für Fußgänger durch Recherchen in Ihrem Stadtteil, Ihrem Wohnumfeld oder Ihrem Arbeits-Umfeld mitwirken. Alle Fußgänger-relevanten Informationen sind von Interesse. Da FUSS e.V. zu jeder Neuauflage der Pläne Aktualisierungen liefert, ist ein Einstieg jederzeit möglich. Dies betrifft zur Zeit das gesamte Stadtgebiet von Berlin und die erweiterte Innenstadt von Dresden, in den Jahren 2005 und 2006 sollen Pläne für Hannover und Bremen erscheinen.
    Als Dank für ihre ehrenamtliche Mitarbeit erhalten alle Beteiligten Exemplare der gedruckten Neuauflage, in denen sie ihre Recherche-Ergebnisse wiederfinden. Außerdem werden zumindest die Berliner Pläne und der Dresden-Plan im Internet zur Verfügung gestellt. Haben Sie Interesse mitzuwirken, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit FUSS e.V. auf.
  • Darüber hinaus sind wir für jede Spende unter dem Stichwort „Fußgänger-Stadtpläne“ dankbar:
    Hier finden Sie unsere Bankverbindung.
    FUSS e.V. ist gemeinnützig, Spenden können Sie daher bis zu einem Anteil von 20% des “Gesamtbetrages der Einkünfte” (entspricht bei Arbeitnehmern ohne andere Einkünfte dem Bruttoverdienst minus der Werbungskosten) von der Steuer absetzen.
    Sie erhalten automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fussgaenger-stadtplaene.de.