Sie möchten endlich wissen, welche Menschen hinter dem Etikett "FUSS e.V." stecken? Wie sehen sie eigentlich aus, welche beruflichen Erfahrungen bringen sie mit und was haben sie bisher politisch gemacht? Wenn Sie also mehr über die Mitglieder des erweiterten Bundesvorstandes, wissen wollen, dann lesen Sie hier weiter.

Nach der Bundesvorstandssitzung am 15. September 2012 in Kassel (Foto: Andreas Schmitz)

Wir wurden am 14. März 2015 von der 18. ordentlichen Mitgliederversammlung in Erfurt in den erweiterten FUSS e.V. - Bundesvorstand gewählt:

 

Manfred Bernard, Offenbach a. M.

Manfred Bernard (* 1950) ist Diplompsychologe und arbeitet im Bereich der Unfallverhütung auf Baustellen im Schienenverkehr. Er hat 1985 den FUSS e. V. mitbegründet, seitdem verschiedene Vorstandsaufgaben wahrgenommen und den Fußgängerschutzverein/ Fachverband Fußverkehr Deutschland im europäischen Fußgängerschutzverband vertreten (FEPA - Federation of European Pedestrian Associations). Seine Arbeitsschwerpunkte sind in den letzten Jahren die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern und die Kommunikation der gesundheitsförderlichen Wirkung des Gehens als Aspekt der Freude am Gehen.

 

 

Paul Bickelbacher, München

In meinem Alltag bewege ich mich überwiegend zu Fuß und mit dem Fahrrad fort, gerne auch mit Bus oder Bahn. Auf ein Auto verzichte ich gern. Mitten in München geht das auch gut zusammen mit meiner Partnerin und meinen drei Kindern, die 2001, 2003 und 2005 geboren sind. 1963 geboren studierte ich in München Geographie mit den Nebenfächern Politik, Soziologie, Verkehrsplanung sowie Stadt-, Regional und Landesplanung). Nach jeweils ca. vier Jahren in einem Architektur- und in einem Ingenieurbüro machte ich mich selbstständig und spezialisierte mich auf den Fuß und Radverkehr. Spannende Projekte waren u.a. der Verkehrentwicklungsplan Radverkehr und das Fahrradstellplatzkonzept sowie das Stadtviertelkonzept Nahmobilität für die Stadt München. Bei letzterem ging es um die gleichberechtigte Förderung des Fuß- und Radverkehrs in einem Stadtbezirk unter breiter Beteiligung der Bürger. Mein Beruf Stadt- und Verkehrsplaner zeigt mir, dass die eigenen Füße und das Fahrrad die zukunftsfähigen Verkehrsmittel sind, die viele unserer Probleme lösen und die Lebensqualität in unseren Städten deutlich erhöhen können. Darum bin ich beim FUSS e.V., beim ADFC und in der SRL engagiert (Vereinigung für Stadt-, Regional und Landesplanung). Von der fachlichen Arbeit wechselte ich schrittweise zur politischen Arbeit, weil hier oft die Hemmnisse liegen, dass fachlich als richtig erkannte Maßnahmen nicht umgesetzt werden. So war ich mehrere Jahre in Teilzeit Verkehrsreferent der grünen Landtagfraktion in Bayern. Im Jahr 2008 wurde ich für die Grünen in den Münchner Stadtrat gewählt uns setze mich seitdem für eine zukunftsfähige Mobilität und Stadtentwicklung ein.

Ich bin im erweiterten Bundesvorstand des F’USS e.V., weil ich davon überzeugt bin, dass der Fußverkehr angesichts seiner Bedeutung eine stärkere Lobby braucht. Glücklicherweise kommt das Thema Schritt für Schritt in der Mitte der Gesellschaft an. Lasst uns dieses neue Potenzial nutzen.

 

Frank Biermann, Berlin

Frank Biermann entdeckte Anfang der 1980er Jahre bei einem Praktikum beim Umweltbundesamt zum „Modellvorhaben Fahrradfreundliche Stadt“ seine Liebe zum Fahrrad und zum zu-Fuß-gehen und fuhr dann bald seine mit Anti-Atomkraft-Aufklebern übersähte „Ente“ - ganz ohne Abwrackprämie - zum Schrottplatz. Im gleichen Jahrzehnt wollte er den Bau einer Autobahn durch den Tegeler Forst in Berlin verhindern, musste sich aber letztendlich mit einer schmaleren Bundesstraße mit vielen Tunnelabschnitten, die Zugänge in den Wald ermöglichen, zufriedengeben.

Nach dem Studienabschluss als Politologe arbeitete er an verschiedenen Verkehrsforschungsprojekten am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung mit und war lange bei einem Büro für Stadtplanung und Stadtforschung beschäftigt. Dort erstellte er vor allem Gutachten zur Stadtverkehrsplanung und Straßenraumgestaltung. Zu seinen Aufgaben gehörten auch die Betreuung des Beratungsgremiums „FahrRat“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin sowie die Koordination der Auswertung von Beteiligungsverfahren der Öffentlichkeit und der Fachbehörden.

Seit 2005 arbeitet er als freier Journalist und hat seitdem Print- und Webveröffentlichungen für ein weites Spektrum an Medien verfasst, dass von der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, über das Neue Deutschland bis zum freien Radio Dreyeckland Freiburg reicht.

Aus seiner Tastatur stammen auch diverse Veröffentlichungen für den Fachverband Fußverkehr z.B. zur Verkehrssicherheit älterer Menschen und zu den grünen Hauptwegen in Berlin sowie für die Vierteljahreszeitschrift „mobilogisch! Zeitschrift für. Ökologie, Politik & Bewegung“.

Frank Biermann betreut seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich die Websites des FUSS e.V. und seiner Partnerorganisation UMKEHR e.V. und ist seit 2007 Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes.

 

Arne Blase, Bonn

Arne Blase

Arne Blase studierte Angewandte Geographie mit Schwerpunkt Raumentwicklung, Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Trier. Während des Studiums absolvierte er mehrere Praktika mit Verkehrsbezug, wobei sich zwei hiervon als besonders nachhaltig erwiesen.

Seit seinem Praktikum 1998 bei FUSS e.V. / UMKEHR e.V. steht er in Kontakt und seit 2001 ist er Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes im FUSS e.V. Ein weiteres Praktikum verschaffte ihm seine erste Anstellung als Verkehrsplaner im Büro für integrierte Stadt- und Verkehrsplanung (BiS Bonn). Nach der Büroauflösung im Jahr 2002 wechselte er zur AB Stadtverkehr GbR. 2007 wurde er Gesellschafter der AB Stadtverkehr GbR und leitet seitdem den Bürostandort in Bonn.

Die Verbundenheit zum Fuß- und Radverkehr spiegelt sich in seinen beruflichen Arbeiten und Projekten wider. Neben der Erarbeitung von Fußverkehrskonzepten und Fußgängerleitsystemen für mehrere Städte hat er für verschiedene Seminare Vorträge mit Fußverkehrsthematik (Barrierefreiheit, Fuß- und Radverkehr auf gemeinsamen Flächen, Fußgängerleitsysteme) gehalten.

Im Zuge der Bürotätigkeit engagiert sich Arne Blase auch in Gremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Er beteiligte sich an der Erstellung des "Merkblattes zur wegweisenden Beschilderung für den Fußgängerverkehr. MWBF" (2007), an den "Hinweisen für barrierefreie Verkehrsanlagen. HBVA." (2011) und ist Mitglied der Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Fußgänger und Radfahrer auf gemeinsamen Flächen".

 

 

Stefanie Grüneberg, Hannover

Stefanie Grüneberg absolvierte im Rahmen ihres Studiums der Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg ein Praktikum beim FUSS e.V. / UMKEHR e.V. in Berlin. Hatte sie sich in Ihrem Studium bereits mit dem Thema nachhaltiger Mobilität beschäftigt, wurde durch den BUVKO 2009 in Dresden und die Mitarbeit an dem Fußverkehrsaudit im Verlauf der 20 grünen Hauptwege in Berlin ihr Interesse am Rad- und Fußverkehr verstärkt. So schloss sie sich im Anschluss daran der Ortsgruppe des FUSS e.V. in Hamburg an. In ihrer Diplomarbeit untersuchte sie die Bedingungen für eine eigenständige nicht motorisierte Mobilität älterer Menschen und Kinder in einem Stadtteil Hamburgs. Seit Abschluss ihres Studiums 2010 lebt sie in Hannover, wo sie als Verkehrsplanerin tätig ist. Seit 2012 ist sie Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes des FUSS e. V..

 

 

Helmut Holzapfel, Kassel

Helmut Holzapfel ist Stadtplaner, Verkehrswissenschaftler, Bauingenieur und arbeitet als Professor an der Universität Kassel als Leiter des Fachgebietes Integrierte Verkehrsplanung/ Mobilitätsentwicklung.

Er studierte Bauingenieurwesen in Braunschweig und arbeitete 1975-1985 an der TU Berlin im Fachbereich Verkehrswesen. Dort erfolgten erste Kontakte zu Bürgerinitiativen und Gutachten gegen Stadtautobahnen. Ab 1980 arbeitete er im Projekt "Energie und Gesellschaft" an Studien zu einer anderen Zukunft von Städten und Verkehr. Von 1986-1993 übte er Tätigkeiten auf verschiedenen Verwaltungspositionen für das Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr in NRW aus, daneben leistete er verkehrspolitische Beratungsarbeit und wissenschaftliche Unterstützung hin zu einer anderen Verkehrspolitik.

Seit 1993 ist er Professor für Verkehrsplanung in Kassel sowie Leiter der Arbeitsgruppe "Integrierte Verkehrsplanung/ Mobilitätsentwicklung", intensive Zusammenarbeit erfolgte (gemeinsame Lehrveranstaltungen) mit Prof. Lucius Burckhardt zu Fragen der Stadtplanung und der Perzeption von Siedlungen („Spaziergangswissenschaften“, „Promenadologie“). Daher besteht eine enge Beziehung zu Themen des Gehens und Spazierens.

Von 1995-1998 war er Abteilungsleiter für Verkehr am Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt: Dabei erfolgte u. a. die Umstellung der Organisation des öffentlichen Verkehrs (ÖPNVGesetz, Planung in der Nahverkehrsservicegesellschaft NASA, Durchführung neuer Modelle der Fahrplangestaltung und Öffentlichkeitsarbeit) sowie der integrierten Verkehrsplanung.

Seit 1998 ist er wieder Professor für Verkehrsplanung in Kassel, wo er sich mit der Durchführung zahlreicher Arbeiten zur Stadtplanung beschäftigt, u. a. Koordination des größten empirischen Projektes des BMBF zur Stadtforschung „EVALO“, das die Qualitäten und Anpassngsfähigkeit von Siedlungen an moderne Lebensformen untersuchte, daneben erstellte er zahlreiche Arbeiten zu Mobilitätstheorie und Logistik sowie Globalisierung.

Von 2005–2007 war er Dekan des Fachbereiches Architektur, Stadt- Landschaftsplanung der Universität Kassel. Aktuell publizierte er das Buch „Urbanismus und Verkehr“.

 

 

Margarethe Huschens

Ich bin Jahrgang 1955, Ärztin und Mutter von drei Kindern (geb. 1985, 1987, 2001). Ich war bzw. bin in den Fachgebieten Geburtshilfe, Gynäkologie und Umweltmedizin tätig. 1989 habe ich den "Trierer Arbeitskreis Umwelt und Medizin (TRAUM)" gegründet. Seitdem bin ich dort ehrenamtlich tätig mit den Schwerpunkten Luftreinhaltung, Lärmminderung, Verkehrssicherheit, Verkehrsplanung, Müllverbrennung, Müllvermeidung, Atomkraftwerke und -transporte, Allergie/Asthma-Prävention. Ausschlaggebend für mein Engagement war die chronische Erkrankung meiner Söhne (allerg. Asthma bronchiale, angeborene Fehlbildung). Aufgrund einer schweren Krankheit musste ich 2013 meine Aktivitäten reduzieren. Nach erfolgter Genesung freue ich mich, die Arbeit von FUSS e.V. im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen zu können.

 

 

Bernd Herzog-Schlagk, Gransee

Bernd Herzog-Schlagk, 1948 in Berlin geboren, war von der Gründung des FUSS e.V. 1985 bis Ende März 2015 Bundesgeschäftsführer und ist jetzt zuständig für das Projekte-Management. Er arbeitet seit 1974 ehrenamtlich, neben- und später hauptberuflich in den Themenbereichen Mobilität, Umwelt, Bewegung und Gesundheit. Nach Abschluss und Berufstätigkeit als Dipl.Ing. im Hoch und Tiefbau vervollständigte er seine Ausbildung mit einem Studium zum Amt des Studienrats im berufsbildenden Schulwesen (Bauingenieurwesen) an der TU Berlin und arbeitete in Ingenieurbüros und freiberuflich als Baustatiker. 1978 übernahm er den Aufbau des Arbeitskreises Verkehr und Umwelt UMKEHR e.V. als Kontakt- und Koordinationsstelle der Verkehrs-Bürgerinitiativen und des „Informations-Dienstes-Verkehr IDV“. Er arbeitet noch heute als einer der Redakteure bei dieser ältesten Zeitschrift im Umwelt- und Verkehrsbereich, die seit 2002 den Titel „mobilogisch! Zeitschrift für Ökologie, Politik und Bewegung“ führt. Er war einer der Initiatoren und Gründungsmitglied des FUSS e.V. – Fußgängerschutzverein und heute Fachverband Fußverkehr Deutschland - hat zahlreiche Beiträge für Fachmedien, Broschüren, Büchern, für Pressemitteilungen und Internetinformationen verfasst und an der Herausgabe der Printmedien sowie der Website der beiden Vereine mitgearbeitet. Seine Themen waren z.B. Waldsterben, Temporeduzierung, Luftverunreinigungen, Verkehrslärmminderung, Rettung der Bahn, Kampf um Rohstoffe und in den letzten Jahren hauptsächlich der Fußverkehr und die Bewegung aus eigener Kraft. Schwerpunkte sind die Verkehrssicherheit (z.B. an Querungsanlagen), die Weiterentwicklung von Richtlinien, Empfehlungen und Verwaltungsvorschriften zum Bau von Fußverkehrsanlagen, die gesunde Mobilität von der Kindheit (Zu Fuß zur Schule) bis ins hohe Alter und auch der Spaß am Gehen. Darüber hinaus hat er verschiedene Ausstellungen, Tagungen, örtliche Projekte und bundesweite Kampagnen der Öffentlichkeitsarbeit organisiert und umgesetzt, z.B. die erste bundesdeutsche Fahrradsternfahrt 1977, die sich zu einem kontinuierlichen Impuls einer Bewegung für das Radfahren entwickelte. Daneben ist er in Berlin und Brandenburg lokal aktiv, z.B. als Vorsitzender des Vereines Umweltbahnhof Dannenwalde e.V. Wesentlich ist ihm die Umsetzung von vielfältigen Modellvorhaben, die eine möglichst nicht motorisierte, lustbetonte, gesunde und soziale Alltags- und Freizeitmobilität ermöglichen.

 

 

Gabriele Köpke, Hansestadt Rostock

Gabriele Köpke wurde 1960 in Rostock geboren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seit ihrer Kindheit ist sie auf das Fahrrad als Transportmittel angewiesen, benutzt es aber auch zum Vergnügen und als Sportgerät. Seit der Wiedervereinigung und der damit verbundenen Zunahme des Autoverkehrs musste sie erleben, dass Straßen, die einst Lebensräume miteinander verbanden diese nun zerschneiden und zerstören. Aufgrund eigener Erfahrungen und Erzählungen anderer, sieht sie das Leben und die Gesundheit von Menschen, Tieren sowie Pflanzen durch den mit dem Kraftfahrzeugverkehr einhergehenden Lärm, Abgasen und Unfällen gefährdet. Fußgänger und Radfahrer  sehen sich einer schwerwiegenden Beeinträchtigung der bisherigen Lebensgestaltung ausgesetzt, die bis zum vollständigen Verzicht auf Mobilität führen kann. Damit möchte Gabriele Köpke sich nicht mehr abfinden.

2009 wurde ihr bewusst, dass die durch Paragrafen, Verkehrszeichen- und Einrichtungen vorgeschriebenen Verhaltensmuster nicht nur hinterfragt, sondern auch angefochten werden können.

Seit Dezember 2014 ist sie Mitglied und seit März 2015 im erweiterten Bundesvorstand des Fuss e.V.. Sie möchte durch die Zusammenarbeit Aufmerksamkeit auf die anwachsenden Chancen der Fuß- und Radmobilität lenken und weitere Mitstreiter finden.

 

 

Bildbeschreibung

Frank Kutzner, Dresden

Frank Kutzner studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Verkehrsökologie und Betriebliche Umweltökonomie an der Technischen Universität in Dresden und engagierte sich in der TU-Umweltinitiative TUUWI. Über die BUVKOs in Stuttgart, Dresden und Trier und natürlich die mobilogisch! ist er auf den FUSS e.V. aufmerksam geworden. Er ist seit 2011 Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes. Frank Kutzner lebt mit seiner Familie in Dresden.

 

 

Stefan Lieb, Berlin

ist seit 1980 ehrenamtlich und nebenberuflich im Bereich „Nachhaltige Mobilität“ aktiv. Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts stritt er mit den Grünen Radlern Berlin gegen Radwege und organisierte die jährlichen Sternfahrten mit. 1984 fand er den Weg zum Arbeitskreis Verkehr und Umwelt, der seit 1985 als UMKEHR e.V. mit FUSS e.V. eine gemeinsame Geschäftsstelle betreibt.

Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger und studierte anschließend vier Jahre Philosophie an der FU Berlin. Parallel zum Studium und danach arbeitete er in einer Rettungsstelle und auf einer Intensivstation. Ab 2005 ist er als freier Journalist für verschiedene Medien tätig.

Bei FUSS e.V. ist er ehrenamtlicher Redakteur der gemeinsam mit UMKEHR herausgegebenen Vierteljahreszeitschrift für Politik, Ökologie und Bewegung „mobilogisch!“ Sein zweiter persönlicher Schwerpunkt im Verein liegt auf der Organisation des Bundesweiten Umwelt- und VerkehrsKongresses (BUVKO), der alle zwei Jahre in wechselnden Städten stattfindet. Seit 2007 ist er Mitglied im erweiterten FUSS e.V.-Bundesvorstand.

Stefan Lieb lebt mit seiner Frau und vier (inzwischen flügge gewordenen) Kindern immer noch in seiner Geburtsstadt Berlin. Damit er da auch mal herauskommt, verreist er gerne mit seiner Lebenspartnerin und dem Nachwuchs.

 

Karl-Heinz Ludewig, Berlin

Karl-Heinz wurde 1957 in der krassen Autostadt Wolfsburg geboren, was zum Ergebnis hatte, dass seine Sozialisation auf eine Anti-Auto-Haltung hinauslief. Während des Kartographie-Studiums in Berlin engagierte er sich in der Bürgerinitiative Westtangente (BIW) gegen die gleichnamige Autobahn. In den frühen 80-er Jahren war er dann aus der BIW heraus an der Gründung der Fußgängerinitiative Berlin beteiligt, die wesentliche Geburtshelferin von FUSS e.V. im Jahr 1985 war.

Karl-Heinz stieg über die BIW beruflich ab 1980 bei UMKEHR ein, organisierte viele BUVKOs mit und leitete viele Jahre die Landesgruppe Berlin von FUSS e.V.

Nach seiner erlittenen Querschnittslähmung 2005 brauchte es einige Jahre, um wieder verkehrspolitisch aktiv zu werden. Beruflich ist er seit 2010 mit einem Teilzeitvertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig (verkehrspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die LINKE) beschäftigt. Er ist dort für das Thema Strassenbau und auch für den Fußverkehr zuständig.

Karl-Heinz hat eine volljährige Tochter und lebt in Berlin-Kreuzberg.

 

Attila Lüttmerding, Erfurt

Attila Lüttmerding (*1978 in München) ist Diplom-Geograph und arbeitet seit 2007 als Projektleiter am Institut Verkehr und Raum (IVR) der Fachhochschule Erfurt. Am IVR bearbeitet er Projekte zur nachhaltigen Mobilität, hierbei mit einem Fokus auf EU-Projekte. Zudem ist er auch als Lehrbeauftragter zum Fach Verkehrspolitik im Studiengang Verkehrs- und Transportwesen tätig. Sein Geographie-Studium hat er an der Universität Bonn und der Universidad Nacional de La Plata (Argentinien) absolviert. An der Universität Jena hat er zudem sein Bachelor of Science in Physik absolviert. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen ist er hauptsächlich zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs, allein meist mit Fahrrad. Mit seiner Familie reist er am liebsten nach Ungarn und Georgien, die beiden Länder in die familiäre Verbindungen bestehen.

 

Norbert Paul, Dortmund

Der Fachjournalist Norbert Paul war von 2003 bis 2013 und ist seit 2015 wieder Mitglied im erweiterten Bundesvorstand. Sein Schwerpunkt liegt in der Arbeit für die Zeitschrift Mobilogisch! und im Engagement vor Ort in Dortmund. Er studiert aktuell Raumplanung an der TU Dortmund (und fährt bei jedem Wetter mit dem Rad dorthin :-)); neben dem Studium arbeitet er im Planungsbüro Schrift-Verkehr von Prof. Dr. Jürgen Brunsing (TU Kaiserlautern), als studentische Hilfskraft am Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie der TU Dortmund und als GIS-Tutor am Fachgebiet Raumbezogene Informationsverarbeitung und Modellbildung der TU Dortmund. Vorher war er u. a. als Geschäftsführer des ADFC Kreisverbandes Dortmund tätig. Neben dem Fußverkehr gilt sein Engagement auch dem Radverkehr, für den er sich im Rahmen des Netzwerkes VeloCityRuhr einsetzt.

 

 

Sylke Petry, Darmstadt

Sylke Petry wurde 1966 in Gröditz, Sachsen geboren und wuchs in einer Umgebung auf, die sie schon sehr früh selbständig mobil werden ließ. Natürlich zu Fuß! Sie wurde Straßenbahnfahrerin und lernte auch auf einem W 50 noch das Lkw-Fahren. Zu Fuß Gehen macht ihr weiterhin Spaß, vor allem dort, wo ausreichend Platz ist und Verkehrsregeln zu Fuß Gehende nicht beeinträchtigen sondern unterstützen. Für Sylke Petry war es beeindruckend zu sehen, wie ab 1989 immer mehr Autos in den Straßen ihres Wohnumfelds unterwegs waren, wie „ihre“ Stadt peu à peu unangenehmer wurde. Um dagegen anzukämpfen kam sie zum FUSS e.V. , dort ist sie als Landessprecherin für Hessen und seit 2009 im erweiterten Bundesvorstand tätig. Zur selben Zeit begann sie das Studium der Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin, welches sie als Dipl.-Ing. abschloss. In Berlin bereitete sie bis 2004 im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Fußgängerüberwege zur Anordnung vor und betreute auch die Wanderausstellung des FUSS e.V. „Auf dem Weg… Berlin, unterwegs zu einer fußgängerfreundlichen Stadt?“ Sie ist froh, in ihrem Alltagsleben kein Auto zu brauchen, was an ihrem jetzigen Wohnort Darmstadt oft für Verwunderung sorgt.

Sylke Petry ist verheiratet und hat vier zwischen 1992 und 2004 geborene Kinder.

 

Kerstin Pfetsch, Dallgow-Döberitz

Kerstin Pfetsch studierte Angewandte Geographie / Raumentwicklung mit Mobilitätsschwerpunkt an den Universitäten Trier und Murcia (Spanien). Die Nebenfächer VWL, Schwerpunkt Stadt- und Regionalökonomie und Sozialpsychologie, Schwerpunkt Umweltpsychologie ergänzen ihr Hauptfach. Nach Abschluss ihrer Diplomarbeit, die sie zur Langzeitwirkung der Aktion AutoFasten schrieb, arbeitete sie in einem privaten Planungsbüro in Luxemburg. Dort führte sie unter anderem Analysen und Planungen für Fuß- und Radverkehr sowie Öffentlichen Personennahverkehr im Rahmen von Gemeindeentwicklungs- und Regionalplänen durch.
Seit Dezember 2013 arbeitet sie in der Bundesgeschäftsstelle von FUSS e.V. als Projektleiterin für das Projekt "SchülerInnen befragen SeniorInnen zu ihrem Verkehrsverhalten und ihrer Verkehrsmittelwahl".
Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Dallgow-Döberitz vor den Toren Berlins, in fünf-Minuten-Fahrrad-Entfernung zum Bahnhof.

 

Ingo Rohlfs, Reutlingen

Ingo Rohlfs hat das zu-Fuss-gehen in Lübeck gelernt und kann es seit vielen Jahren in der alten Reichsstadt Reutlingen ausüben. Obwohl er mitten in der Grossstadt wohnt, hat er es nur 300 Meter bis zu einem der "top-Trails" Deutschlands. Drei seiner vier Kinder sind öfter mal mit dabei. Mit dem Ältesten fährt er dafür gelegentlich Rad, die perfekte Sicht dabei gefällt dem Rollstuhlfahrer. Im Sommer nimmt er das Rad für seinen 17 km Arbeitsweg, im Winter die Füsse und meistens für einen Teil der Strecke die Bahn. Autofrei seit 1989. Auch Autobusse nutzt er nur selten. Nach Jahren in der Privatwirtschaft ist er jetzt an der Universität Tübingen tätig und beschäftigt sich mit Softwareentwicklung und statistischer Datenanalyse. Für letzteres hat er dort einen Lehrauftrag. Im Thema Fussverkehr in Zahlen sieht er riesige Möglichkeiten - denn die Zahlen sind die Freundinnen des Fussgängers. Verkehrspolitisch aktiv seit 1990 (ADFC und FUSS e.V.). Dazu hat er die Regionalgruppe Reutlingen/Tübingen ins Leben gerufen, und amtiert als Landessprecher für Baden-Württemberg.

 

Helmut Schad, Kriens

Seit seiner Kindheit ist Helmut Schad als passionierter Fussgänger unterwegs. Im Fuss e.V. betreut er seit 1992 den Kritischen Literaturdienst Fussverkehr. Seine Interessensschwerpunkte liegen auf qualitativen Aspekten des Gehens, wie dem Zusammenhang von Gehen, Bewegung, Lebensqualität und Gesundheit, dem Flanieren und Verweilen, dem (Stadt-)Wandern und dem "dérive". Beruflich beschäftigt er sich unter anderem mit quantitativen Analysen der Mobilität und setzt sich für die Evaluation von Planungen und Politiken im Verkehrsbereich ein.

 

Angelika Schlansky, Bremen

„Mensch und Stadt“ war schon immer mein Thema, zumal ich von Kindesbeinen an die Zunahme der Automobilität erlebt habe, die meine eigene Bewegungsfreiheit als neugieriges Kind bei Dorf- und Stadterkundungen zu Fuß und mit dem Fahrrad stark eingeschränkt hat. Die Angst davor, von einem Auto überfahren zu werden, war der Wegbegleiter meiner Kindheit, bis ich mir klargemacht habe, dass in jedem Auto ein Mensch sitzt, der mich sehen kann. Dieser Tatsache ist auch das Überleben meiner beiden Söhne zu verdanken, die hochriskant Fahrrad gefahren sind, wie das in Bremen so üblich ist.

Ich habe an der TU Berlin Stadtplanung am Fachbereich „Planungs- und Gesellschaftswissenschaften“ studiert, wobei mir die Kombination von Stadtplanung und Soziologie/Psychologie zugesagt hat. Meine Berufserfahrungen habe ich zunächst in einem Freiraumplanungsbüro und einem Stadtplanungsbüro in Bremen gesammelt. Seit 1995 bin ich selbständige Stadtplanerin und befasse mich als solche mit der Konzeptionierung von Fußwegeachsen, Fußgängerleitsystemen, Wanderwegen und Wegen der Älteren in der Stadt.

Im Stadtverkehr ist gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht oft sicherer als das starre Beharren auf Verkehrsregeln, weswegen mir Zebrastreifen, shared space und Begegnungszonen sehr zusagen, da sie ein entsprechendes soziales Verhalten fördern.

Fußverkehr braucht eine Lobby, die sich nicht nur aus begeisterten Fußgängern rekrutieren kann, sondern auch aus Fachleuten und Menschen, die der Meinung sind, dass es eine Art Grundrecht sein sollte, auf angenehmen Wegen unbehindert und sicher durch die Stadt gehen und sie erleben zu können, unabhängig von ihrer Lieblingsmobilität.

Als Lobbyistin für den Fußverkehr halte ich Vorträge, führe Seminare durch und melde mich auch sonst zu Wort. Ich bin Regionalsprecherin des FUSS e.V. für Bremen und Niedersachsen.

Seit 2011 bin ich außerdem Mitglied des Beirates Östliche Vorstadt für DIE GRÜNEN.

In Bremen bin ich viel mit meinem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Für längere Strecken benutze ich (Straßen-) Bahn und Bus. Wenn ich wirklich ein Auto brauche, leihe ich es mir bei cambio – CarSharing.

 

 

Arndt Schwab, Koblenz

Arndt Schwab ist Dipl.-Ing. für Raum- und Umweltplanung. Er studierte daneben alle verkehrsplanungsbezogenen Angebote im Fach Bauingenieurwesen bei Prof. Topp an der Technischen Universität Kaiserslautern. Nach fünf Berufsjahren in einem städtebaulich-ökologische ausgerichteten Verkehrsplanungsbüro in Dresden wechselte er in ein kommunales Stadtplanungsamt, wo er inzwischen das Sachgebiet Verkehrsplanung leitet. Er lebt mit Frau und Sohn an Rhein und Mosel und interessiert sich u.a. für Kunst samt Fotografie und Film.

 

 

Sonja Tesch, Hamburg

Sonja Tesch wurde 1942 geboren und stammt aus einer zu Fuß gehenden und wandernden Familie, in der es kein Auto gab. Sie hat auch nie ein Auto besessen und keinen Führerschein gemacht.

Seit den 70er Jahren war sie in verschiedenen Verkehrsinitiativen aktiv – zunächst in Frankfurt/Main und nach ihrem Ortswechsel in Hamburg. Dort hat sie mit anderen den 10. BiVKo organisiert.

Seitdem ist sie auch im FUSS-Vorstand aktiv und Landessprecherin in Hamburg, wo es inzwischen eine kleine FUSS-Gruppe gibt.

Beruflich hatte sie nichts mit diesen Themen zu tun, sondern arbeitete bei der Deutschen Bundespost im Fernmeldebereich.

Außer Verkehrsthemen gab und gibt es immer viele andere, in denen sie sich engagiert: Gewerkschaft, Anti-AKW, internationale Solidarität, Stadtentwicklung. Aktuell ist sie in der Hafengruppe Hamburg und macht alternative Hafenrundfahrten zum Handel mit der 3.Welt.

 

Ursula Walther, Herzogenaurach

Bildbeschreibung
Foto: Peter Roggenthin

Ursula Walther lebt als selbstständige Texterin in Herzogenaurach, einem Städtchen mit drei Weltfirmen, 23.000 Einwohnern und täglich 20.000 Ein- und Auspendlern. Die meisten pendeln mit dem Auto. Sie selbst hat nie ein Auto besessen und ihre vier mittlerweile erwachsenen Kinder stets mit Fahrrad, Bus und Zug transportiert. Während 30 Jahren ehrenamtlicher Elternvertretung hatte sie auch immer wieder mit Schulwegsicherheit zu tun. Seit Anfang der 1990er Jahre engagiert sie sich in Herzogenaurach ehrenamtlich für umweltfreundliche Mobilität, heute in der lokalen Agenda 21, die sie mitgegründet hat. Sie ist Mitglied im VCD und seit 2015 Mitglied im erweiterten Bundesvorstand des Fuß e.V.

 

 

Daniel Wanzek, Werl

Fußgängerüberwege – diese Art der Fußgängerquerungen führten Daniel Wanzek zum FUSS e.V. Seine erste Studienarbeit an der Bauhaus-Universität in Weimar untersuchte die Verkehrssicherheit von Fußgängerüberwegen [rezensiert in der mobilogisch! 04/2012, S. 63 f.]. Auch die weiteren wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen seines Bauingenieurstudiums mit der Vertiefungsrichtung Verkehrsplanung & -technik beschäftigten sich mittel- oder unmittelbar mit Fußverkehrsbelangen. Seine Diplomarbeit zu Dialog-Displays im Jahr 2013 ist eine Auftragsarbeit des Thüringer Verkehrsministeriums gewesen und erfuhr eine direkte Umsetzung durch die budgetmäßig größte Thüringer Verkehrssicherheitskampagne mit dem Titel „Lächeln rettet Leben“. Diese Initiative, welche vor allem den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer im Fokus hat, ist derart erfolgreich, dass sie mittlerweile unter der neuen Thüringer Landesregierung im nunmehr dritten Jahr eine Fortsetzung erfährt.

Ein Fußgängerüberweg war es denn auch, der Daniel Wanzek dank erfolgreicher Umsetzung verschiedener Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an einem Weimarer Überweg im Rahmen eines Projekts des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ein Praktikum beim Vizepräsidenten des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament in Brüssel bescherte. Der Kontakt mit verschiedenen Ebenen der Verwaltung – von der Weimarer Straßenverkehrsbehörde bis hin zum Bundesverkehrsministerium – bestärkte den Willen des Diplom-Ingenieurs, selbst einmal wegweisende Entscheidungen auf den Weg zu bringen. Die logische Folge ist die Laufbahn des höheren bautechnischen Verwaltungsdienstes, welche er derzeit als Regierungsbaureferendar beim Landesbetrieb Straßenbau NRW absolviert. Als eine der Prüfungsleistungen des Referendariats beschäftigte sich Daniel Wanzek mit der Optimierung der Auftragsverwaltung der Bundesfernstraßen – ein aktuelles Thema der jetzigen Regierungskoalition. Da ihm die Verkehrssicherheitsarbeit sehr am Herzen liegt, ist er Mitglied des Fachverbands Fußverkehr Deutschland, zu dessen erweitertem Bundesvorstand er seit 2012 gehört.

Daniel Wanzek ist mittlerweile vor den Toren des Ruhrgebiets in der westfälischen Stadt Werl beheimatet, welche neben dem gleichnamigen Autobahnkreuz ebenso für ihren historischen Altstadtkern bekannt ist – wohnhaft in einer malerischen Gasse, frei von jeglicher Art motorisierten Verkehrs.

 

Ekkehard Westphal, Leipzig

Ekkehard Westphal wurde 1968 in Hildburghausen in Thüringen geboren. Er studierte von 1990 bis 1995 an der Technischen Universität Dresden Verkehrsingenieurwesen mit der Vertiefung Öffentlicher Personennahverkehr. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Verkehrsplaner in verschiedenen Ingenieurbüros in Dresden und Berlin. Zu seinen Projekten zählten Radwegeplanung (u. a. die Planung von Teilabschnitten des Elberadweges), die Erstellung von Nahverkehrsplänen für verschiedene ostdeutsche Kommunen und Landkreise sowie Verkehrserhebungen. 1999 kam er zu den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB), wo er heute als Teamleiter für Angebotsplanung und Infrastrukturentwicklung zuständig ist.

Bereits während seines Studiums engagierte sich Ekkehard Westphal in mehreren verkehrsökologischen Vereinen, unter anderem in der Grünen Liga Sachsen. Seit 1993 ist er Mitglied des FUSS e.V. und gründete die Dresdner Ortsgruppe des Vereins, die mehrere Jahre lang die verkehrspolitische Entwicklung in der sächsischen Landeshauptstadt kritisch begleitete und mit der Stadtverwaltung bei der Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr zusammenarbeitete. Seit 1997 gehört Ekkehard Westphal dem erweiterten Bundesvorstand des FUSS e.V. an. Seit 1999 ist er als Schriftführer Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes. Seit 2007 ist er ehrenamtlicher Ansprechpartner für den Verlag Pharus-Plan bei der Herausgabe und Aktualisierung des Leipziger Fußgängerstadtplans und seit 2011 Mitglied der Leipziger Ortsgruppe von FUSS e.V..

Ekkehard Westphal ist verheiratet und hat drei zwischen 1999 und 2005 geborene Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig. In seiner Freizeit joggt er gern durch den Leipziger Auwald oder spielt Klavier."