Der FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland lädt alle Mitglieder zur 19. ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag den 11. März 2017 ab 17:30 Uhr ein. Sie findet im Campus Haspel der Bergischen Universität Wuppertal, Pauluskirchstr. 7, 42285 Wuppertal statt. Der Raum wird im Eingangsbereich und im Plenum des 21. Bundesweiten Umwelt und Verkehrskongresses BUVKO angegeben. Die MV dauert voraussichtlich bis etwa 19:30 Uhr.

Tagesordnung

TOP 1:
a) Eröffnung und Begrüßung
b) Wahl der Versammlungsleitung
c) Bestätigung oder Korrektur des Proto­kolles der 18. MV 2015 in Erfurt (vgl. mobilogisch 2/15 vom Mai 2015, S.16)
d) Verabschiedung oder Veränderung der Tagesordnung.

TOP 2:
Arbeitsbericht für den Zeitraum seit der letzten MV durch den Vorstand und/oder einen Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Aussprache.

TOP 3:
a) Kassenbericht durch die Kassiererin und/oder einen Mitarbeiter der Geschäftsstelle.
b) Bericht der Rechnungsprüfer
c) Aussprache zum Kassenbericht

TOP 4:
Entlastung des Vorstandes.

TOP 5: Wahl
a) des geschäftsführenden Bundesvorstandes
b) des erweiterten Bundesvorstandes
c) der Rechnungsprüfer

TOP 6:
Das Leitbild und die Forderungen des FUSS e.V. (wird bis zur MV auf der Website www.fuss-ev.de veröffentlicht).

TOP 7:
Empfehlungen, Aussprache und Beschlüsse über die strategische Ausrichtung, die Schwerpunktsetzungen und die Projekte in den kommenden Jahren.

TOP 8:
Sonstiges

Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder; Förderer haben dagegen kein Stimmrecht.

Wir würden uns über Ihre/ Deine Teilnahme sehr freuen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Sonja Tesch (Hamburg), Arndt Schwab (Koblenz) und Ekkehard Westphal (Leipzig) für den FUSS e.V. Bundes-Vorstand und Stefan Lieb für die Bundesgeschäftsführung.

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Protokoll über die 18. ordentliche Mitgliederversammlung (MV) des Bundesverbandes Fußgängerschutzverein FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland

Am Samstag, den 14. März 2015, versammelten sich die in der Anwesenheitsliste eingetragenen 37 ordentlichen Mitglieder und vier Gäste in der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt.

Tagesordnung

TOP 1:

a) Eröffnung und Begrüßung

b) Wahl der Versammlungsleitung

c) Bestätigung oder Korrektur des Proto­kolles der 17. MV 2013 in Berlin

d) Verabschiedung oder Veränderung der Tagesordnung.

TOP 2: Arbeitsbericht für den Zeitraum seit der letzten MV durch den Vorstand und/oder einen Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Aussprache.

TOP 3:

a) Kassenbericht durch die Kassiererin und/oder einen Mitarbeiter der Geschäftsstelle.

b) Bericht der Rechnungsprüfer

c) Aussprache zum Kassenbericht

TOP 4: Entlastung des Vorstandes.

TOP 5: Wahl

a) des geschäftsführenden Bundesvorstandes

b) des erweiterten Bundesvorstandes

c) der Rechnungsprüfer

TOP 6: Die Zukunft der Geschäftsstelle

TOP 7: Aussprache und Beschlussfassung über vorliegende Anträge

TOP 8: Empfehlungen, Aussprache und Beschlüsse über die strategische Ausrichtung, die Schwerpunktsetzungen und die Projekte in den kommenden Jahren.

TOP 9: Sonstiges

TOP 1:

a) Eröffnung und Begrüßung

Um 17:50 Uhr eröffnete Vorstandsmitglied Arndt Schwab aus Koblenz die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Er wies darauf hin, dass der FUSS e.V. in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Er bedankte sich im Namen des Vorstandes bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Bundesgeschäftsstelle, im erweiterten Bundesvorstand und in den Fachausschüssen für die tatkräftige Unterstützung in den vergangenen beiden Jahren.

Herr Schwab stellte fest, dass zu dieser Mitgliederversammlung aufgrund des einstimmigen Beschlusses der 17. MV am 16. März 2013 in Berlin ordnungsgemäß vom Vorstand einberufen wurde und dass die Mitgliederversammlung mit 35 anwesenden Mitgliedern beschlussfähig ist. (Zwei weitere Mitglieder kamen später hinzu.)

b) Wahl der Versammlungsleitung

Herr Schwab schlug Sonja Tesch aus Hamburg als Versammlungsleiterin vor. Es gab keine weiteren Vorschläge. Frau Tesch erklärte sich zur Übernahme dieser Aufgabe bereit und wurde daraufhin einstimmig zur Versammlungs­leiterin gewählt. Frau Tesch schlug Herrn Ekkehard Westphal aus Leipzig für das Protokoll vor. Er erklärte sich zur Übernahme bereit und wurde von der Versammlung einstimmig als Protokollant gewählt.

c) Bestätigung oder Korrektur des Proto­kolles der 17. MV 2013 in Berlin

Frau Tesch fragte die Anwesenden, ob es Einwände oder Ergänzungen zum Protokoll der 17. MV gäbe. Dies war nicht der Fall.

d) Verabschiedung oder Veränderung der Tagesordnung

Daraufhin fragte Frau Tesch die Anwesenden, ob eine Änderung oder Ergänzung der mit der Einladung verschickten Tagesordnung gewünscht werde.

Herr Schlagk bat daraufhin, den Tagesordnungspunkt 7 zwischen die TOP’s 4 und 5 vorzuziehen, da es sinnvoll wäre, die vorliegenden Anträge vor der Wahl des neuen Vorstandes zu besprechen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig gebilligt und die geänderte Tagesordnung einstimmig beschlossen.

TOP 2: Arbeitsbericht für den Zeitraum seit der letzten MV

Da in der Vereinszeitschrift mobilogisch! kontinuierlich über die Aktivitäten des Vereines berichtet wird, gab Herr Bernd Schlagk aus der Bundesgeschäftsstelle lediglich einen Überblick zu den aktuell bearbeiteten Projekten und Themenbereichen des Verbandes für den Zeitraum April 2013 bis März 2015. Er bezog sich dabei auf die „Aussprache und Beschlüsse der zukünftigen Arbeitsschwerpunkte“ als TOP 7 bei der letzten Mitgliederversammlung.

  • Wir haben diverse Versuche unternommen, die Erstellung von Fußverkehrsstrategien auf Länderebene zu verankern, und diese Bemühungen scheinen langsam Früchte zu tragen (z. B. Berlin, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen). Im Rahmen dieses BUVKO wurde Frau Ministerin Keller aus Thüringen daraufhin angesprochen.
  • Zum Thema „Verkehr in Zahlen“ haben wir diverse Informationen für eine Internet-Rubrik zusammengetragen, die in den kommenden Monaten ins Netz gestellt werden sollen. Eine richtig aufbereitete Darstellung ist aber noch Zukunftsmusik.

Dringend gewünscht wurde von der letzten Mitgliederversammlung die Verbesserung der Beratungstätigkeit. Dies war auch inhaltlicher Arbeitsschwerpunkt in den letzten beiden Jahren, was aber nur durch die Mitarbeit von zahlreichen Praktikantinnen und Praktikanten möglich wurde:

  • Wir haben eine sehr ausführliche Information in www.gehwege-frei.de erstellt, die zuerst nur auf parkende Fahrzeuge ausgerichtet war und im letzten Jahr um die Rubrik „Weitere Hindernisse“ erweitert wurde.
  • Auf der Website www.geh-recht.de haben wir den Bereich „Fußverkehrsanlagen“ ausgebaut mit bisher 12 Rubriken, in denen 110 Fragestellungen beantwortet werden. In den kommenden Monaten sollen die textlich bereits fertiggestellten sehr umfassenden Informationen zum 13. Themenbereich „Fuß- und Radverkehr“ hinzukommen. Außerdem haben wir uns vorgenommen, die Seiten stärker zu bebildern. Eine 14. Rubrik zum Thema „Bauordnungen“ ist geplant.
  • Die ebenfalls von der letzten MV ausdrücklich gewünschten aktualisierten Informationen zum Thema „Ampeln“ sind in intensiver Bearbeitung und sollen noch in diesem Jahr als „www.ampel-tester.de“ veröffentlicht werden. In der Arbeitsgruppe SA 1 wurden die Inhalte bereits vorgestellt und ausgiebig diskutiert.
  • Zum Schwerpunktthema Seniorenverkehrssicherheit und Gesundheit konnten wir über 200 Verhaltenstipps für alle VerkehrsteilnehmerInnen mit umfassenden Hintergrundinformatio­nen ins Netz stellen. Sie sind jetzt auch unter www.menschen-sicher-mobil.de erreichbar, weil es keinesfalls nur um das Verkehrsverhalten und die Verkehrsmittelwahl von älteren Menschen geht. Im letzten Jahr haben wir in Berlin das Modellvorhaben „Schüler befragen Senioren“ erprobt. Es steht jetzt bundesweit allen Lehrkräften als Unterrichtseinheit zur Verfügung, und in Berlin könnte es eine Fortsetzung des Projektes geben. Bisher nicht geschafft haben wir die Umsetzung von Werbekampagnen auch in anderen Bundesländern und Städten. Dies kann auch nicht allein durch die Bundesgeschäftsstelle geleistet werden.
  • Nicht nur in der letzten Mitgliederversammlung wurde das „Querbuch“ in die oberste Priorität gesetzt. Die 17.MV hatte beschlossen, dass diese Veröffentlichung bis zum heutigen Tag in einer Printfassung vorzuliegen hat. Dies wurde erreicht! Alle BUVKO-TeilnehmerInnen haben das Querbuch bei ihrer Anmeldung erhalten. Besonderer Dank geht an Ekkehard Westphal, Arndt Schwab und Frank Biermann für ihre Bemühungen vor allem in der Endphase der Fertigstellung.

Noch ein paar Stichworte zu unseren Aktivitäten und Bemühungen:

  • In Berlin waren und sind wir in den Modellvorhaben „Berliner Begegnungszonen“, „Fußgängerfreundliche Ampeln“ und „Fußgängerfreundlicher Einzelhandel“ integriert.
  • Eine Beteiligung am Projekt „Radfahren in Einkaufsstraßen“ im Rahmen des Nationalen Radverkehrsprogrammes ist absehbar.
  • Beteiligt sind wir zudem an einem Förderversuch zum Thema „Fußverkehr in Städten“ auf europäischer Ebene.
  • Wir haben in Baden-Württemberg an der offiziellen Ausschreibung für Fußverkehrs-Audits teilgenommen und werden das Vorhaben, auch wenn wir keinen Auftrag bekommen, unterstützen.
  • Für das von der letzten MV in Priorität gesetzte Thema der fußverkehrsbezogenen Ausleuchtung von Verkehrsflächen haben wir ein Partnerbüro gefunden und wollen jetzt Förderversuche starten.
  • Auch in den letzten beiden Jahren waren wir an zahlreichen Tagungen im deutschsprachigen Raum beteiligt, auch wenn wir nicht immer „Gesicht gezeigt“ haben.

Was hatten wir uns vorgenommen und nicht geschafft?

  • Von den Schwerpunktsetzungen der letzten MV ist der Themenkomplex „Beweglichkeit und Gesundheit“ (Stichwort „Geh-sundheitspfad“) zwar in Förderbemühungen eingeflossen, aber bisher nicht aktiv angegangen worden.
  • Darüber hinaus ist die Presse-/Öffentlichkeitsarbeit weitgehend zum Erliegen gekommen.

TOP 3:

a) Kassenbericht

Da Frau Tesch als Kassiererin des Vereines die Sitzung leitete, berichtete Herr Bernd Schlagk für die Geschäftsstelle über die Finanzsituation. Bis 31. Mai 2015 müssen die Jahresabschlüsse und -berichte der Jahrgänge 2012 bis 2014 beim Finanzamt eingereicht werden, um die Gemeinnützigkeit zu sichern. Die Jahresabschlüsse befinden sich in der Erstellung und werden vor der Einreichung beim Finanzamt dem geschäftsführenden Vorstand vorgelegt.

In den Jahren 2013 und 2014 wurde jeweils ein ausgeglichenes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben auf niedrigem Niveau erzielt. Der aktuelle Kontostand beträgt ca. 8.500 EUR. Die finanzielle Ausstattung ist für den Betrieb der Geschäftsstelle anhaltend schwierig.

Zur Verbesserung der finanziellen Situation ist es erforderlich, kontinuierlich Projektfördermittel zu akquirieren. Dazu müssen in den nächsten Monaten zahlreichen Förderanträge gestellt werden.

Die Spendeneingänge betrugen zuletzt 25-30.000 EUR pro Jahr mit gleichbleibender Tendenz. Auf der Ausgabenseite gibt es eine sinkende Tendenz beim Büromaterial. Die Bußgeldein­gänge stagnieren auf niedrigem Niveau. Frau Tesch weist noch einmal auf die Bedeutung der Bußgelder hin, die anders als Projektfördermittel „geschenktes“ Geld sind. Um sie zu erlangen, sind allerdings Kontakte zu Staatsanwälten und Richtern vor Ort erforderlich.

Trotz der unverändert geringen Einnahmen konnte die von der vorletzten Mitgliederversamm­lung beschlossene Einführung eines Mindestlohnes für die Übernahme von Geschäftsstellen­tätigkeiten umgesetzt werden. Vorstandsmitglieder haben auch in den letzten zwei Jahren keinerlei Zuwendungen erhalten.

Bei Finanzprüfungen der Rentenversicherung und des Finanzamtes, die zur Erteilung des Freistellungsbescheides durchgeführt werden, gab es in den 30 Jahren der Vereinstätigkeit nur ein einziges Mal eine Beanstandung.

Anfang 2015 konne mit Ursula Chowanietz eine Mitarbeiterin gewonnen werden, die ein Mal in der Woche Kassenarbeiten in der Geschäftsstelle übernimmt.

Frau Tesch kündigt eine Umstellung der Modalitäten bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge an. Künftig soll, wie bei anderen Vereinen auch, eine jährliche Bezahlung des Mitgliedsbeitrages – möglichst per Dauerauftrag – erfolgen. Damit entfällt die Aufforderung mit der mobilogisch!-Zusendung, wenn das Guthaben erschöpft ist. Der Mitgliedsbeitrag beträgt aktuell 40 EUR, ermäßigt 30 EUR pro Jahr. Die Zusendung der Zeitschrift mobilogisch! ist darin enthalten.

b) Bericht der Rechnungsprüfer

Herr Manfred Bernard berichtet, dass bei der Kassenprüfung der ordnungsgemäß vorgelegten und leicht überprüfbaren Kontounterlagen der Jahre 2013 und 2014 keinerlei Unstimmigkeiten oder Fehler in der Kassenführung festgestellt wurden und schlug deshalb die Entlastung des Vorstandes vor. Frau Tesch bedankte sich daraufhin im Namen der Mitgliederversammlung bei Herrn Bernard und dankte auch Herrn Lohrmann, der nach 7 Jahren Ausübung aus Altersgründen nicht mehr für das Amt des Rechnungsprüfers kandidieren wird.

c) Aussprache zum Kassenbericht

Es gab keine Wortmeldungen.

TOP 4: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde auf Vorschlag der Rechnungsprüfer mit 34 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen entlastet.

TOP 4a (ehem. 7): Aussprache und Beschlussfassung über vorliegende Anträge

Der Mitgliederversammlung lagen zwei Anträge vor.

1. Antrag Frank Biermann, Bernd Schlagk, Stefan Lieb, Kerstin Pfetsch, MitarbeiterInnen der Bundesgeschäftsstelle: „Zukünftig gehört es zur Mitarbeit im erweiterten Bundesvorstand, sich per Foto und einer kurzen Selbstdarstellung auf der Website des FUSS e.V. vorzustellen.“

Der Antrag wurde kontrovers diskutiert. Hintergrund des Antrages ist das Bestreben, als Bundesvorstand des Vereins künftig mehr „Gesicht zu zeigen“. Es mache einfach keinen guten Eindruck, wenn sich Vorstandsmitglieder nicht öffentlich präsentieren. Das gehöre heute zur Transparenz der Arbeit eines Bundesverbandes. Einige Teilnehmer hielten dem entgegen, dass jeder selbst darüber entscheiden können muss, ob er/sie Fotos von sich im Internet veröffentlicht und sich damit auch der Gefahr des Missbrauchs aussetzt.

Der Antrag wird schließlich abgeändert: „Bei Mitarbeit im erweiterten Bundesvorstand ist es erwünscht, sich per Foto und einer kurzen Selbstdarstellung auf der Website des FUSS e.V. vorzustellen.“ In dieser Form wird der Antrag mit 32 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen beschlossen.

2. Antrag Bernd Schlagk: „Die Aussage in der Satzung §11(3), dass nicht mehr als vier Mitglieder des erweiterten Bundesvorstandes ihren Hauptwohnsitz im gleichen Bundesland haben sollten, lässt begründete Ausnahmen zu. Eine Ausnahme ist, dass die per Satzung dazu gehörenden maximal zwei Personen aus der Bundesgeschäftsstelle nicht ortsbezogen zugeordnet werden sollten, da die Bundesgeschäftsstelle nun einmal in Berlin ist. Über andere Ausnahmen z.B. themenbezogener Art kann der geschäftsführende Bundesvorstand entscheiden.“

Herr Schlagk führt aus, dass eine Satzungsänderung hier nicht notwendig sei, da es sich ohnehin um eine Kann-Bestimmung handelt („sollten“). Der Antrag wird mit 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen.

TOP 5:

a) Wahl des geschäftsführenden Bundesvorstandes

Frau Tesch bat nun um Vorschläge für den neu zu wählenden Vorstand. Für das Amt des Vorsitzenden wurde wiederum Herr Arndt Schwab aus Koblenz vorgeschlagen, weitere Vorschläge wurden nicht eingebracht. Herr Schwab nahm die Kandidatur an und wurde mit 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung gewählt.

Für die Zeitspanne der Wahl des Kassierers bat Frau Tesch um Übernahme der Versammlungsleitung, weil sie selbst wieder kandidieren würde. Daraufhin bot Herr Schwab an, diese Funktion auszuüben und wurde einstimmig zum Wahlleiter gewählt. Für das Amt des Kassierers wurde als einzige Kandidatin Frau Sonja Tesch aus Hamburg vorgeschlagen, die die Kandidatur annahm. Daraufhin wurde Frau Tesch mit 36 Ja-Stimmen gewählt. Anschließend gab Herr Schwab die Versammlungsleitung wieder an Frau Tesch zurück.

Für das Amt des Schriftführers wurde als einziger Kandidat Herr Wolf-Ekkehard Westphal aus Leipzig vorgeschlagen, der die Kandidatur ebenfalls annahm und mit 36 Ja-Stimmen gewählt wurde. Alle drei Vorstandsmitglieder erklärten sich zur Übernahme der Ämter bereit und bedankten sich für das Vertrauen.

b) Wahl des erweiterten Bundesvorstandes

Vor der Wahl des erweiterten Vorstandes dankte Frau Tesch zunächst allen bisherigen Mitgliedern für die Unterstützung der Arbeit des geschäftsführenden Vorstandes und der Geschäftsstelle seit der letzten Mitgliederversammlung. Sie erklärte, dass Torsten Belter aus Dresden und Friederike Gabriel aus Berlin nicht mehr für den Beirat kandidieren, und dankte insbesondere dem anwesenden Torsten Belter für seine Mitarbeit.

Danach stellten sie und Herr Schwab gemeinsam die Kandidatenliste vor, auf die sich der geschäftsführende Vorstand einstimmig geeinigt hatte, darunter Frank Biermann und Stefan Lieb aus Berlin für die Bundesgeschäftsstelle. Die 13 anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten erklärten ihre Kandidatur. Von weiteren acht Kandidatinnen und Kandidaten lag die Erklärung zur Kandidatur schriftlich vor. Auf die Bitte um weitere Vorschläge oder Interessenbekundungen wurde Frau Ursula Walther vorgeschlagen, die sich zur Kandidatur bereit erklärte.

Die Aufforderung zur Kandidatur wurde in diesem Jahr erstmals verbunden mit der Bitte, einen Themenschwerpunkt zu benennen, den man zur Unterstützung des Vorstandes und der Geschäftsstelle in der kommenden Wahlperiode bearbeiten wolle.

Frau Tesch fragte die Anwesenden, ob sie damit einverstanden wären, die Wahl der Beiratsmitglieder im erweiterten Vorstand offen und im Block vorzunehmen. Das Verfahren wurde einstimmig beschlossen. Daraufhin wurden die im Folgenden genannten 22 Personen mit 37 Ja-Stimmen in den erweiterten Vorstand gewählt.

 

NameBundeslandThemenschwerpunkt
Manfred Bernard Hessen Internationale Kontakte, Lobbyarbeit
Paul Bickelbacher Bayern Fuß und Rad
Frank Biermann Berlin Bundesgeschäftsstelle
Arne Blase Nordrhein-Westfalen Aktualisierungsvorschläge für Website
Stefanie Grüneberg Niedersachsen Wikipedia
Roland Hasenstab Hessen Gesellschaftliche und urbane Systeme, Planungstheorie
Helmut Holzapfel Hessen Spaziergangswissenschaft
Margarete Huschens Rheinland-Pfalz Gesundheit
Gabriele Köpke Mecklenburg-Vorpommern Fuß und Rad
Frank Kutzner Sachsen Ortsgruppe Dresden, Senioren
Stefan Lieb Berlin Bundesgeschäftsstelle
Karl-Heinz Ludewig Berlin  
Attila Lüttmerding Thüringen EU-Projekte
Norbert Paul Nordrhein-Westfalen mobilogisch!
Sylke Petry Hessen Gehen in Dörfern
Kerstin Pfetsch Brandenburg Schüler befragen Senioren, Einkaufsverkehr
Ingo Rohlfs Baden-Württemberg Fußverkehr in Zahlen
Helmut Schad Schweiz Kritischer Literaturdienst, Forschung, Fußverkehr in Zahlen
Bernd Schlagk Berlin Strategie, Projektekoordination
Angelika Schlansky Bremen  
Ursula Walther Bayern redaktionelle Überarbeitung von Texten
Daniel Wanzek Nordrhein-Westfalen Querungsanlagen

 

Alle anwesenden neu- und wiedergewählten Beiratsmitglieder dankten und nahmen einzeln die Wahl an. Die nichtanwesenden Kandidatinnen und Kandidaten hatten zuvor schriftlich erklärt, dass sie im Falle einer Wahl diese annehmen würden. Frau Tesch erklärte diese Wahl für ordnungsgemäß durchgeführt und sprach im Namen des Bundesvorstandes und der Bundes­geschäftsstelle die Hoffnung aus, dass der nunmehr aus insgesamt 25 Mitgliedern bestehende Erweiterte Bundesvorstand in den kommenden beiden Jahren wieder gut zusammenarbeiten wird.

c) Wahl der Rechnungsprüfer

Für das Amt der beiden Rechnungsprüfer wurden Herr Manfred Bernard aus Offenbach und Herr Martin Rosentreter aus Hamburg vorgeschlagen. Beide nahmen die Kandidatur an. Die Wahl der beiden Kandidaten wurde auf einstimmig angenommenen Vorschlag der Versammlungsleiterin im Block durchgeführt. Daraufhin wurden Herr Bernard und Herr Rosentreter mit 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung gewählt. Beide nahmen das Amt an.

TOP 6: Die Zukunft der Geschäftsstelle

Frau Tesch dankte den MitarbeiterInnen der Bundesgeschäftsstelle für Ihre Arbeit. Sie teilte mit, dass Herr Schlagk am 31.März 2015 sein Amt als Bundesgeschäftsführer niederlegt. Der geschäftsführende Vorstand hat Herrn Stefan Lieb zum neuen Bundesgeschäftsführer berufen. Er übernimmt das Amt am 1. April 2015.

Frau Tesch wies darauf hin, dass Herr Lieb die Geschäftsführertätigkeit zusätzlich zu seinen ohnehin schon zahlreichen Aufgaben (u. a. Chefredakteur der Vereinszeitschrift mobilogisch!) übernimmt. Die Geschäftsstelle benötigt daher dringend personelle Verstärkung, aber auch die Unterstützung der Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Daher wurde die Bitte um Kandidatur in diesem Jahr erstmals mit der Aufforderung verbunden, einen thematischen Schwerpunkt zu nennen, bei dem man für die Geschäftsstelle als Ansprechpartner zur Verfügung steht (siehe TOP 5b). Besonders dringend ist es, die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, die derzeit fast brach liegt, wieder zu intensivieren.

Ein Aufruf zu Dauerspenden zur Aufrechterhaltung der Geschäftsstellentätigkeit im letzten Jahr zeigte leider nur sehr geringe Resonanz.

Zur Absicherung der Arbeit der Geschäftsstelle gab es seit der letzten Mitgliederversammlung mehrere Zusammenkünfte des geschäftsführenden Vorstandes mit den Geschäftsstellen­mitarbeiterInnen in Berlin. Diese Treffen sollen auch weiterhin stattfinden und stehen allen Mitgliedern des erweiteren Vorstandes offen.

In der Diskussion wurden folgende Punkte genannt:

  • Wie stehen wir zu Kommerzialisierung? Bsp. Beleuchtung von Fußverkehrsanlagen: Sind wir bereit, uns mit einem Partner zusammenzutun, der am Verkauf von Beleuchtungseinrichtungen verdient? (wird kontrovers diskutiert)
  • Ist eine Kooperation mit Wandervereinen sinnvoll? Diese gab es in der Vergangenheit bereits, allerdings war die Zusammenarbeit schwierig, da die Wandervereine eine grundsätzlich andere Ausrichtung haben (z. B. keinen verkehrsökologischen Ansatz) und die Besetzung ihrer Themen fürchten.
  • Ist eine Kooperation mit Geschäftsbetreibern in Fußgängerzonen sinnvoll?
  • Der Verein muss seine Bemühungen zur Werbung neuer Mitglieder intensivieren. Über eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages könnten dem Verein mehr Mittel zufließen.
  • Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) sollte als Kooperatioonspartner angesprochen werden.
  • Der erweiterte Vorstand sollte auch zwischen den Mitgliederversammlungen mindestens einmal zu einem Treffen zusammenkommen.

Herr Schwab bat alle Mitglieder darum, Hinweise zu möglichen Förderprojekten, die für FUSS e.V. thematisch in Frage kommen, an die Geschäftsstelle oder den Vorstand zu geben.

Wegen der fortgeschrittenen Zeit schlug Frau Tesch vor, die TOP‘s 8 und 9 nicht mehr zu behandeln. Die Inhalte des TOP 8 wurden zum Teil schon im Zusammenhang mit dem Arbeitsbericht (siehe TOP 2) behandelt. Da es keinen Widerspruch gab, schloss Frau Tesch um 19:40 Uhr die 18. Mitgliederversammlung und bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden für die überaus disziplinierte Vorgehensweise.

Die nächste Mitgliederversammlung des Vereines soll im Zusammenhang mit dem 21. BUVKO im März 2017 durchgeführt werden.

 

Sonja Tesch, Hamburg
Versammlungsleiterin

Ekkehard Westphal, Leipzig,
Protokollant